Sonntag, 28. Mai 2017

Die 5 größten Brandeinsätze im Feuerwehr-Magazin 2016

30. Dezember 2016 von  

Bremen – Monatlich veröffentlichen wir in der Regel zwei große Einsatzberichte im Feuerwehr-Magazin: einen Brandeinsatz und eine Technische Hilfeleistung. Wir haben die Grafiken der fünf größten und spektakulärsten Brände im Feuerwehr-Magazin 2016 für Euch zusammengestellt.

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Flammenmeer am Hafen

In Fredericia (DK) kollabiert am 3. Februar 2016 in einem Tanklager ein Behälter mit Düngemittelgemisch. Als die Feuerwehr zum Umwelteinsatz eingetroffen ist, entdeckt sie zwischen den Tanks ein kleines Feuer. Ein Löschen ist nicht möglich, da kein Werfer die Brandstelle erreicht. So entwickelt sich einer der größten Feuerwehreinsätze der Nachkriegszeit in Dänemark. Auch aus Deutschland kommen Kräfte zur Unterstützung. (Lest den ganzen Einsatzbericht im Feuerwehr-Magazin 11/2016)

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Dicht an Dicht stehen die Tanks im Lager im Hafen. Erst nach einigen Stunden können die FLF so dicht herangefahren werden, dass die Monitore die Brandstelle erreichen. Grafik: Feuerwehr-Magazin / Jung

104 Senioren aus Brandobjekt gerettet

Bei einem Brand in einem Seniorenheim im Berliner Stadtbezirk Neukölln (30. Juni 2015) müssen die Einsatzkräfte zunächst eine umfangreiche Rettung der Bewohner durchführen. Aus dem sechsstöckigen Gebäude werden 104 größtenteils bettlägerige Senioren gerettet. Für einen kommt jede Hilfe zu spät. (Feuerwehr-Magazin 5/2016)

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Weil die Rettung der Senioren über den Innenhof erfolgte, kann die Drehleiter zur Brandbekämpfung erst eingesetzt werden, nachdem die Evakuierung weitgehend abgeschlossen ist. Grafik: Feuerwehr-Magazin / Jung

Wassermangel bei Sägewerkbrand

Als ein Sägewerk am 5. Juli 2015 in Niederrieden (BY) brennt, drohen die Flammen auf benachbarte Holzhäuser überzugreifen. Die Wasserversorgung aus den Hydranten reicht nicht aus. Wegen langer Trockenheit führen offene Gewässer wenig Wasser. Zehn Landwirte unterstützen mit Vakuumfässern die Löscharbeiten der Feuerwehr. (Feuerwehr-Magazin 6/2016)

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Die Halle im Westen und die Gebäude südlich können gerettet werden. Das Wohnhaus des Sägewerks wird durch das Feuer stark beschädigt. Grafik: Feuerwehr-Magazin / Jung

Endstation Hallenbrand

In Springe-Eldagsen (NI) steht am 26. Dezember 2014 das größte Bus-Depot der Regiobus Hannover GmbH in Flammen. 25 Busse sowie andere Fahrzeuge brennen trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr komplett aus. Mehr als 300 Einsatzkräfte schützen durch Riegelstellungen umliegende Gebäude und eine direkt angrenzende Halle. Die ermittlungen dauern mehrere Monate. Wegen der hohen Brandintensität kann die Polizei keine Ursache mehr feststellen. Am 14. September 2015 wird ein kleiner Brand am Busdepot rechtzeitig entdeckt. Dieses Mal gehen die Ermittler von Brandstiftung aus. (Feuerwehr-Magazin 7/2016)

Eldagsen_Busdepot

Es gibt eine massive Trennwand an den beiden Hallenteilen, an der sich ein Betriebsmittellager befindet. Dass das Brandobjekt mit Rohren von allen Seiten umrundet werden kann, wirkt sich positiv auf den Löscheinsatz aus. Grafik: Feuerwehr-Magazin / Jung

Bunkerbrand in Hamburg

Innerhalb von 5 Tagen (4. und 8. August 2015) muss die Feuerwehr Hamburg zu zwei Bunker-Bränden ausrücken. Die mehr als 70 Jahre alten Schutzräume aus dem Zweiten Weltkrieg dienen inzwischen als Lager für gefährliche Stoffe. Es kommt zu einer verheerenden Brandausbreitung. 50 Menschen werden verletzt. (Feuerwehr-Magazin 1/2016)

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Eine Besonderheit des Hochbunkers in der Marckmannstraße ist, dass Wohnhäuser direkt daran angebaut sind. In der Grafik gut zu erkennen sind die verwinkelten Straßen. Grafik: Feuerwehr-Magazin / Jung

Kommentare

2 Kommentare zu “Die 5 größten Brandeinsätze im Feuerwehr-Magazin 2016”
  1. Thomas Theobald sagt:

    Obwohl wir euch alle Daten und Bilder zu unserem brand in sulzbach saar im August 2015 zugesandt haben, hattet ihr es leider nicht nötig zumindest mal eine Antwort zu schicken. Hydac werk 2 war der größte Brand in der saarl. Geschichte. Ihr habt alles bekommen. Anscheinend ist das Saarland zu klein um was daraus zu berichten. Google mal den Brand. Ein Bericht wäre mehr als angemessen gewesen.

  2. stefan_67 sagt:

    @Thomas Theobald, ihr Kommentar ist unangemessen und klingt für mich, als ob sie ziemlich beleidigt sind, dass über ihren Einsatz nicht berichtet wurde.

    Ihre Wortewahl wie „hattet ihr es leider nicht nötig“ oder „Anscheinend ist das Saarland zu klein um was daraus zu berichten.“ halte ich für „unglücklich“, wobei ich mich hierbei noch zurückhaltend ausdrücke.

    Anstatt hier auf der Internetseite „rumzumosern“ wäre es sinnvoller gewesen, noch einmal persönlich nachzufragen, warum über ihren Einsatz nicht berichtet wurde. Immerhin ist es möglich, dass ihre Daten, egal ob per Post oder E-Mail verschickt, gar nicht beim Feuerwehrmagazin angekommen sind. Es wäre auch möglich, dass sie dort „unglücklich verlegt worden sind“. Letztendlich entscheidet aber die Feuerwehr Magazin Redaktion, über welchen Einsatz berichtet wird und über welchen nicht.

    Ein kleiner Tipp noch zum Abschluss. Wenn sie schon nicht persönlich nachfragen wollen, warum über ihren Einsatz nicht berichtet wurde, wäre es hier mit einer geschickten Wortwahl immer noch möglich gewesen. Mit Sätzen wie „Schade, dass sie nicht über den Einsatz XYZ berichtet haben, obwohl wir uns viel Mühe mit einem Bericht gemacht haben. Es war der größte Brand in der Saarländischen Geschichte und viele Kameraden aus dem Saarland hätte sich gefreut, darüber im Feuerwehrmagazin zu lesen“. Der Ton macht die Musik und ihr Ton ist „völlig daneben“.

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