Donnerstag, 8. Dezember 2016

Bewohner rettet sich im letzten Moment

Todenbüttel (SH) _ Großalarm für Feuerwehren im Kreis Rendsburg-Eckernförde: In der Ortsmitte von Todenbüttel ist in der Nacht zum Samstag ein Wohnhaus komplett niedergebrannt. Der einzige Bewohner des Gebäudes hatte sich im letzten Moment selber ins Freie retten können und wurde in die Obhut des Rettungsdienstes genommen. Für bange Minuten hatten die Einsatzkräfte befürchtet, daß er noch in dem rund 100 Jahre alten Haus sei, aus dem beim Eintreffen der Feuerwehr bereits meterhohe Flammen schlugen.

Umso größer war die Erleichterung, als Entwarnung gegeben wurde, denn ein Löschangriff von innen und eine Personensuche im Brandobjekt waren angesichts der Situation völlig unmöglich. Stattdessen mußten die Einsatzkräfte zunächst ihr Augenmerk auf den Schutz der unmittelbar angrenzenden Nachbargebäude richten. Starker Wind verbunden mit extremen Funkenflug gefährdete zahlreidche Nachbargebäude – darunter auch ein reetgedecktes Haus. Auch die Rauchentwicklung war sehr stark und erforderte einen umfassenden Atemschutzeinsatz.

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Obwohl rund 70 Feuerwehrleute aus Todenbüttel, Nienborstel, Beringstedt, Osterstedt, Haale und Hohenwestedt im Einsatz waren, konnte ein Totalschaden an dem Brandobjekt nicht mehr verhindert werden. Vom Haupthaus und den nach hinten angebauten Nebengebäuden blieben nur noch die Grundmauern übrig. Die genaue Schadenshöhe und die Brandursache sind noch unklar. Die Polizei nahm noch in der Nacht erste Ermittlungen auf. Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauerten bei eisigen Temperaturen bis in die Morgenstunden.

Brand in Todenbüttel: ein Wohnhaus brennt völlig aus. Foto: Holger Bauer

Brand in Todenbüttel: ein Wohnhaus brennt völlig aus. Foto: Holger Bauer

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