Montag, 21. August 2017

Beim Schwimmen am Südstrand ertrunken

Wilhelmshaven (NI) – Ein 17-jähriger Vietnamese ist beim Schwimmen im Jadebusen ertrunken. Trotz einer sofort eingeleiteten Suche von Berufsfeuerwehr, Polizei, Rettungsschwimmern der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, einem Rettungsboot der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und des THW-Ortsverbandes Wilhelmshaven konnte der junge Mann erst bei ablaufendem Wasser tot geborgen werden.

Der junge Vietnamese aus Sögel (Niedersachsen, Kreis Emsland) war zwischen Südstrandpromenade und Fliegerdeich zum Schwimmen ins Wasser gegangen. Als er nicht wieder auftauchte, alarmierten seine Angehörigen gegen kurz nach halb zwei die Polizei über Notruf sowie die am Südstrand Wache haltenden Rettungsschwimmer der DLRG. Bei der daraufhin anlaufenden Suchaktion kamen auch Spürhunde der Polizei von einem Schlauchboot aus zum Einsatz. Ein Polizeihubschrauber überflog das Suchgebiet, um aus der Luft Ausschau nach dem Vermissten zu halten. Die Berufsfeuerwehr war mit 17 Einsatzkräften, darunter vier Taucher und das Rettungsboot, vor Ort, Boote vom THW, DGzRS, Wasserschutzpolizei und DLRG beteiligten sich ebenfalls an der Suche.

Erst bei Ebbe wird der Vermisste gefunden

Erst mit ablaufendem Wasser am späten Nachmittag konnte ein Toter im Watt entdeckt werden – nur rund 20 Meter von der vermuteten Unglücksstelle entfernt. „Bei der leblosen Person handelt es sich um den vermissten 17-jährigen aus Sögel, der mittlerweile identifiziert wurde“, so die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland in einer Pressemeldung. Seine Angehörigen wurden daraufhin sofort vor Ort betreut. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Hier noch ein Video der Wilhelmshavener Zeitung, das die Sucharbeiten am Südstrand zeigt ( WZ-Video: Dirk Gabriel-Jürgens):

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