Samstag, 10. Dezember 2016

Arbeitsunfall: Mann von Mauer verschüttet

Essen (NW) – Ein 47 Jahre alter Mann ist am Mittwochvormittag in Essen von einer Stützmauer begraben und lebensgefährlich verletzt worden. Die Feuerwehr Essen musste den Mann befreien.

Die Kalksandsteinmauer, die zwischen zwei Gartengrundstücken mit unterschiedlichen Höhenniveaus gezogen war, sollte nach Angaben des Grundstückeigentümers mit einer weiteren Wand abgefangen werden. Dazu hatte ein beauftragtes Unternehmen bereits einen Fundamentgraben gezogen. Hier sollte eine stabile Betonwand gegossen werden. Bei den erforderlichen Ausschachtungsarbeiten hat dann die vorhandene Stützmauer nachgegeben und den Mann, der im Graben stand, bis zum Kopf unter sich begraben.

Arbeitsunfall in Essen: ein Mann ist von einer Mauer verschüttet worden. Foto: Filzen/Feuerwehr

Arbeitsunfall in Essen: ein Mann ist von einer Mauer verschüttet worden. Foto: Filzen/Feuerwehr

Mit Hebekissen und Hebeln nahmen die ersteintreffenden Kräfte einen Teil der Last von dem Patienten, der während der gesamten Rettungsarbeiten ansprechbar war. Parallel wurde er notärztlich versorgt. Schließlich zertrümmerten die Retter die Mauer mit Elektrohämmern und einfachem Handwerkzeug, dann gruben sie ihn zum Teil mit bloßen Händen aus.

Rettungshubschrauber (RTH) Christoph 9 fliegt den Patienten in eine Klinik. Foto: Filzen/Feuerwehr

Rettungshubschrauber (RTH) Christoph 9 fliegt den Patienten in eine Klinik. Foto: Filzen/Feuerwehr

Nach gut einer Stunde war der Patient befreit, Notärztin und Rettungsassistenten sowie die Besatzung eines Rettungshubschraubers (RTH, Christoph 9, Duisburg) versorgten ihn weiter, bevor der Transport mit dem RTH in eine Klinik möglich war. Zur Unfallursache gibt es noch keine Angaben, das zuständige Amt ermittelt.

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