Dienstag, 25. Juli 2017

Großbrand fordert Feuerwehr Hamburg – 3 DLK im Einsatz

11. Dezember 2015 von  

Hamburg – Die Hamburger Feuerwehr wurde am Donnerstagabend zu einem Großbrand an der Billstraße im Stadtteil Rothenburgsort gerufen. Eine mit Entrümpelungs-Gegenständen vollgestellte etwa 1000 Quadratmeter große Lagerhalle stand in Flammen.

„Zeitweise schlugen die Flammen 15 Meter hoch. Das grobe Feuer hatten wir schnell unter Kontrolle, allerdings gestaltete es sich schwierig, die Brandnester freizulegen und alles abzulöschen“, berichtete Werner Nölken, der Sprecher der Hamburger Feuerwehr. Mehr als 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk (THW) waren vor Ort. Der Einsatz dauerte am Freitagmorgen noch mit Nachlöscharbeiten an.

Die Brandbekämpfung erfolgte unter anderem auch über drei Drehleitern. Foto: Timo Jann

Die Brandbekämpfung erfolgte unter anderem auch über drei Drehleitern. Foto: Timo Jann

Der Brand war gegen 17.40 Uhr aus noch ungeklärer Ursache ausgebrochen. Nölken: „Man muss sich das so vorstellen, als ob einen dort auf dem Hof und in der Halle alles das erwartet, was man bei einer Haushaltsauflösung loswerden will. Waschmaschinen und Matratzen waren etwa bis unter die Decke der Halle gestapelt.“ Außerdem grenzt die Nachbarbebauung in dem Gewerbegebiet direkt an.

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Entsprechend schwierig war es für die Feuerwehr, sich zu entfalten. „Priorität hatte zunächst der Schutz der benachbarten Firmen“, so Nölken. Die Hallen der Firmen grenzen direkt aneinander. In dem Viertel hatten in den vergangenen Jahren mehrfach Großbrände die Feuerwehr in Atem gehalten. „Wir haben hier keine geordnete Lagerung, da ist es nicht so einfach, gezielt vorgehen zu können“, erklärte Nölken. Die Feuerwehrleute mussten auf riesige Matratzen-Berge klettern, um eine eingestürzte Brandwand freizulegen.

Zur umfassenden Brandbekämpfung wurden an der Einsatzstelle 2 Einsatzabschnitte gebildet. Unter anderem über ein Löschboot wurde die Wasserversorgung aus einem nahe gelegenen Kanal sichergestellt. Die Brandbekämpfung wurde mit 3 B-Rohren, 3 C-Rohren und 3 Wasserwerfern über Drehleitern vorgenommen. Im Innenangriff war es zunächst wegen akuter Einsturzgefahr zu gefährlich.

Der Einsatz gestaltete sich durch die örtlichen Gegebenheiten schwierig. Foto: Lars Ebner

Der Einsatz gestaltete sich durch die örtlichen Gegebenheiten schwierig. Foto: Lars Ebner

Das THW riss später mit Baggern aus den Fugen geratene Wände ein, damit die Feuerwehrleute ungefährdet löschen konnten. Neben vier Löschzügen der Berufsfeuerwehr waren auch zahlreiche Freiwillige Feuerwehren und Sonderfahrzeuge im Einsatz.

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