Dienstag, 25. Juli 2017

1.500 Kräfte bei Unwetter im Einsatz

Linz (Österreich) – Ein heftiges Unwetter sorgte am Dienstagabend in Oberösterreich für einen Großeinsatz der Feuerwehren. Starkregen und Hagel sorgten für Überflutungen. Innerhalb kurzer Zeit gingen mehr als 400 Notrufe bei der Landeswehrzentrale (LWZ) ein. Daraufhin mussten 145 Wehren mit zirka 1.500 Einsatzkräften in Alarmbereitschaft versetzt werden.

Alleine über die LWZ wurden dabei an die 660 Einsätze verzeichnet. Die Schwerpunktaufgaben der Feuerwehren lagen bei Pumparbeiten. Besonders betroffen war die Grieskirchner Gemeinde Wallern an der Trattnach. Dort löste die Verwaltung Katastrophenalarm aus. Knapp 30 Feuerwehren aus den Bezirken Grieskirchen, Wels-Land und Eferding rückten zur Unterstützung an.

Kräfte der Feuerwehr sind bei starkem Regen im Einsatz. Foto:  Hermann Kollinger

Kräfte der Feuerwehr sind bei starkem Regen im Einsatz. Foto: Hermann Kollinger

Ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen wurde die Gemeinde St. Marienkirchen an der Polsenz (Bezirk Eferding). Dort mussten die Feuerwehren innerhalb kürzester Zeit zu mehr als 30 Einsätzen ausrücken. Im Stadtgebiet von Wels standen mehrere Firmengebäude, Straßen und Unterführungen unter Wasser. Die Feuerwehr rückte hier immerhin noch 15 mal aus. In Ohlsdorf im Bereich der Traunbrücke Steyrermühl ging eine Mure, ein schnell fließender Strom aus Schlamm und Geröll, ab.

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