Waldbrand: Feuerwehrmann von Baum erschlagen

Sydney/Cessnock (Australien) – Bei der Bekämpfung eines Waldbrandes ist am Freitag nahe des australischen Quorrobolong ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen. Der 65-Jährige, Angehöriger des National Park- und Wildlife Service (NPWS), war bei Baumfällarbeiten von einem umstürzenden Baum getroffen und eingeklemmt worden.

Der Waldbrand wütete in der Region schon seit fünf Tagen. Der Feuerwehrmann war mit seinen Kollegen beschäftigt gewesen, diverse Bäume zu entfernen, als es zu dem tödlichen Unfall kam. Seine Kollegen versuchten fieberhaft, das Leben ihres Kameraden zu retten. Doch der Mann starb, noch bevor er befreit werden konnte.

Kollegen und Vorgesetzte äußerten sich nach dem Unfall geschockt. Der erfahrene Feuerwehrmann, ein gelernter Wald- und Holzarbeiter, galt laut eines Berichtes der örtlichen Zeitung “Newcastle Herald” als Vorbild und Mentor. Trotz seines fortgeschrittenen Alters zeigte er sich fit und dachte längst noch nicht an einen Ruhestand.

Teile Australiens leiden derzeit unter einer heftigen Hitzewelle. New South Wales und Westaustralien verzeichneten in den vergangenen zehn Tagen Tageshöchsttemperaturen von über 40 Grad Celsius – nachts sank das Thermometer nicht unter 30 Grad Celsius. Die Hitze und Trockenheit begünstigte diverse Waldbrände. In der Region Perth zerstörten die Feuer Berichten zufolge mehr als 40 Häuser. Sie sind teilweise derzeit noch außer Kontrolle.

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