Dienstag, 25. Juli 2017

Totalschaden: Feuerwehr-Drohne abgestürzt

19. April 2016 von  

Leer (NI) – Die Drohne der Kreisfeuerwehr Leer ist vor kurzem abgestürzt. Sie wurde dabei komplett zerstört. Zu dem Absturz kam es während eines Testflugs. Bei diesem sollte eine Wärmebildkamera ausprobiert werden. Das Fluggerät war seit Mai 2015 im Dienst.

Drohnen_Drohne_Feuerwehr-Einsatz_Taktik_IV

Symbolfoto: Foto: Fischer/FF Eschlkam

Die Kameraden führten einen Testflug in Stapelmoor durch. Der Oktokopter ließ sich plötzlich nicht mehr steuern und stürzte letztlich zu Boden. Während die Drohne zum Totalverlust wurde, überstand die Kamera den Absturz unbeschadet. Die Ursache ist noch unklar. Für den entstandenen Schaden von 10.000 Euro hat der Landkreis Leer keine Kaskoversicherung abgeschlossen.

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Das Fluggerät wurde im Mai 2015 angeschafft. Einer der Anschaffungsgründe war der Einsatz bei Personensuchen. Dabei konnte die Drohne bereits erfolgreich ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Kommentare

8 Kommentare zu “Totalschaden: Feuerwehr-Drohne abgestürzt”
  1. Hans Werner sagt:

    Gut das der Feuerwehrdrohnenpilot auf dem Foto einen Helm auf hat!

  2. Frank sagt:

    Schade um die Drohne
    Aber eines geht mir nicht ganz in den Kopf wie kann ich so eine „teure“ Anschaffung nicht versichern?

  3. Peter sagt:

    eine Tragkraftspritze ist teurer und auch nicht versichert, alle anderen Geräte ebenso wenig. Nur Fahrzeuge haben ab und an eine Kaskoversicherung.

  4. Airborne Robotics sagt:

    Leider ist es schwierig, professionelle Fluggeräte von teurem Spielzeug zu unterscheiden. Es gibt aber auch leistbare professionelle (und versicherbare) Fluggeräte, die den professionellen Standards der Feuerwehren auch gerecht werden.

    Diese werden zum Beispiel in Österreich entwickelt und gebaut und verrichten weltweit sehr erfolgreich Ihren Dienst bei Sondereinsatz-Einheiten, Polizei, Feuerwehren und staatlichen Katastrophenschutz. In diesen Genres auf Spielzeug zurück zu greifen, ist schwer fahrlässig.

    Das Flugsystem muss bei Wind und Wetter, in der Nacht, bei -20 Grad und bis zu 50 Grad Plus ihren Dienst mit schnellkoppelbaren Thermo- und RGB-Kameras, mit selbstaufblasbaren Abwurf-Rettungspolster bei eingebrochenen Eisläufern und für die Wasserrettung im Sommer, mit Rettungsleinenabspuler, zur Gasmessungen u.v.a.m rund um die Uhr einsatzbereit sein. Zusätzlich bedarf es einer schnellen Reparatur- und Servicemöglichkeit, um die Einsatzbereitschaft schnell wieder her stellen zu können. Eine professionelle Video-Funkstrecke überträgt das Livebild in die Einsatzleitung. (zB. in ein Einsatzleitfahrzeug oder bei Großschadensereignissen auch auf gesondert aufstellbare Monitore für die Einsatzleitung.

    Wir dürfen Ihnen unseren Partner Magirus Lohr sehr ans Herz legen, der mit dem neuen „flyRESPONDER“, als erster Fahrzeugbauer im Feuerwehrsektor ein sechsmotoriges Profi-Flugsystem, konzipiert für den Feuerwehreinsatz, anbietet. Auch bei Überwachungs-Flugsystemen gilt die Regel: „Gute Qualität muss nicht unbedingt teuer sein, auch wenn sie ihren Preis hat – wer billig kauft, kauft zweimal.“

  5. Olaf sagt:

    Ihr habt im Jahre 2016 nicht wirklich den Copter mit einer 35MHz-Fernsteuerung geflogen oder ??? :-O (Zu erkennen an der Antennelänge auf dem Bild).

    Kein Wunder das die Steuerung nicht wirklich sicher ist!!

  6. Sundash sagt:

    Auf dem Foto handelt es sich aber nicht um einen Octo!

  7. Max sagt:

    Dass keine Vollkaskoversicherung abgeschlossen wurde, ist ärgerlich. Das wäre das erste, was ich bei einer so teuren Drohne machen würde. Immerhin, ein Jahr hat sie ihren Dienst getan. Mir gefällt das Prinzip mit der Wärmekamera aber. Ich hoffe, diese kommen in Zukunft trotzdem öfter zum Einsatz. Dann aber hoffentlich vollkaskoversichert.

  8. Andre sagt:

    Man kann eine TS aber nicht mit so einer Drohne vergleichen, was kann mit einer TS im schlimmsten Fall passieren das sie ins Wasser fallen? Aber das Risiko sollte doch recht gering sein im Vergleich zu einem Flugobjekt.

Kommentare

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