Mittwoch, 23. August 2017

Zwei schwere Feuerwehr-Unfälle: drei Verletzte

29. März 2011 von  

Rommerskirchen / Solingen (NW) – Bei zwei schweren Unfällen mit Feuerwehrfahrzeugen sind bei Rommerskirchen und Solingen drei Menschen teils schwer verletzt worden. Am Montagabend verunglückte ein Wechselladerfahrzeug (WLF) der Feuerwehr Neuss, zwei Feuerwehrleute wurden verletzt. Der Unfall ereignete auf der B 477 zwischen Anstel und Gohr (Rhein-Kreis Neuss). Am Dienstag kollidierte ein Fahrzeug der Berufsfeuerwehr Solingen mit einem Krad. Dabei erlitt eine 60-Jährige schwere Verletzungen.

Der Unfall mit dem Wechsellader ereignete sich gegen 19.45 Uhr. Das WLF war aus noch ungeklärter Ursache zunächst nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Leitpfosten gestoßen. „Der Unfall geschah nicht auf einer Einsatzfahrt“, teilte ein Polizeisprecher feuerwehrmagazin.de auf Anfrage mit. Beim Versuch, gegenzulenken, hatte der 35-jährige Maschinist den RW über die Gegenfahrbahn gesteuert. Dann prallte das Fahrzeug mit der Beifahrseite gegen einen Baum. Das WLF drehte sich um die eigene Achse und blieb in einem Feld liegen. Der Maschinist musste mit leichten, sein 42-jähriger Beifahrer mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Den Sachschaden am Fahrzeug schätzt die Polizei auf über 100.000 Euro.

Der Unfall in Solingen ereignete sich am Dienstagvormittag auf der Kölner Straße. Aufgrund eines Einsatzes fuhr eine 28-jährige Fahrerin eines Iveco mit Sondersignal und bog an einer Einmündung bei Rotlicht nach links ab. Eine 60-Jährige, die mit ihrem Leichtkraftrad nach links in die Kölner Straße abbiegen wollte, kollidierte mit dem Einsatzfahrzeug. Die Honda-Fahrerin verletzte sich schwer und wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 2.500 Euro.

Kommentare

1 Kommentar zu “Zwei schwere Feuerwehr-Unfälle: drei Verletzte”
  1. Sebastian sagt:

    In Rommerskirchen war kein RW sondern ein WLF das Unfallfahrzeug.

    [Anmerkung der Redaktion:] Vielen Dank für den Hinweis. Die Aussage „Rüstwagen“ hatte die Polizei in ihrer Pressemitteilung getroffen.

Kommentare

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