Mittwoch, 23. August 2017

Feuerwehrmann durch Stromschlag verletzt

8. Oktober 2010 von  

Eitorf (NW) – Bei einem Brandeinsatz in Eitorf (Rhein-Sieg-Kreis) in der Nacht zum Freitag erlitt ein freiwilliger Feuerwehrmann durch einen Stromschlag schwere Verletzungen. Er kam umgehend in ein nahe gelegenes Krankenhauses.

Im Eitorfer Ortsteil Kehlenbach war das Feuer gegen 0.45 Uhr in einem Einfamilienhaus ausgebrochen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand das erste Obergeschoss und der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Großes Problem bei der Brandbekämpfung: eine Oberleitung versorgte das Gebäude mit Strom. Dennoch gingen Kräfte zur Menschenrettung ins Haus vor, weil nicht klar, ob sich noch Bewohner darin befinden.

Erst nach über einer Stunde schaltete ein Mitarbeiter des Energieversorgers die Leitung stromlos. So konnte die Feuerwehr erst dann einen massiven Löschangriff vortragen. Bei dem Brand enstand ein Schaden von etwa 100.000 Euro. Die Polizei nahm die Brandursachenermittlung auf. (Quelle: regionale Presse)

Kommentare

3 Kommentare zu “Feuerwehrmann durch Stromschlag verletzt”
  1. Christian sagt:

    Der Eigenschutz geht immer vor. Es ist schade das die Energieversorger häufig so langsam sind.

  2. Gerald sagt:

    Es fällt mir auf, dass in der jüngsten Vergangenheit vermehrt Unfälle mit Beteiligung von Strom kommuniziert werden. Aus meiner Sicht wäre ein Großteil der Unfälle vermeidbar, wenn hier etwas mehr Aufklärung stattfinden würde. So ließen sich zum Einen Fehler erkennen und zum Anderen entsprechende Ableitungen daraus ziehen. Muss ein Feuerwehrmann in einen überfluteten Keller, solange die Einsatzstelle nicht auf Strom freigemessen ist? Welche Mess- und Warngeräte gibt es und so weiter.

Kommentare

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