Sonntag, 20. August 2017

Feuerwehr-Rettungsboot im Rhein gekentert

Das Rettungsboot „Ursula“ der Feuerwehr Köln ist am Mittwochmittag bei einem Übungsdienst im Rhein gekentert. Die dreiköpfige Besatzung ging dabei über Bord. Zwei Männer konnten sich schwimmend an Land retten, der Dritte wurde von einem ebenfalls an der Übung beteiligten Löschboot aufgenommen.

Symbolfoto: Löschboot der Feuerwehr Köln. Foto: Feuerwehr Köln, BildstelleZum dritten Mal an diesem Tag zog das Löschboot „Hydra“ die kleinere „Ursula“ in etwa 25 Meter Abstand durch den Rheinstrom. Solche Übungen werden von den Bootsbesatzungen der Feuerwehr Köln mehrmals wöchentlich durchgeführt. In diesem Fall diente sie dazu, das Einschleppen havarierter Yachten oder Motorboote nachzustellen. Beim Wendemanöver In Höhe der Deutzer Brücke erfasste in der Strommitte eine große Welle dass Rettungsboot und drückte den Bug unter Wasser. In der Folge kenterte die „Ursula“, die drei Besatzungsmitglieder gingen über Bord. Sie waren mit Rettungswesten gesichert, so dass sie ohne Schwierigkeiten an Land kamen oder an Bord gezogen werden konnten. Die Untersuchung durch den Notarzt ergab, dass sie unterkühlt aber ansonsten unverletzt waren. Zur Sicherheit erfolgte noch eine Untersuchung im Krankenhaus, sie konnten jedoch schnell wieder zur Wache zurückkehren. Die „Ursula“ wurde zwischenzeitlich, immer noch kieloben treibend, vom Löschboot an der Hafenmauer festgemacht. Dort wurde das Rettungsboot wieder aufgerichtet. Dabei unterstützten zwei Sondereinheiten der Feuerwehr, die Tauchergruppe sowie ein Rüstzug mit Kran. Gegen 19 Uhr konnte der Havarist wieder zur Löschbootstation in den Deutzer Hafen geschleppt werden. Im Einsatz waren 28 Kräfte der Feuerwachen Deutz, Innenstadt und Marienburg.  (Foto: Feuerwehr Köln, Bildstelle)

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