Freitag, 26. Mai 2017

Bundesregierung finanziert großes Gerät für das THW

27. April 2017 von  

Berlin – 100 Millionen Euro bewilligte die Bundesregierung für das Technische Hilfswerk (THW) im November 2016 . Das Geld steht bis 2023 für Großgeräte und Fahrzeuge zur Verfügung. Symbolisch übergab Bundesinnenminister Thomas de Maizière am Dienstag fünf neue Fahrzeuge.

THW-Präsident Albrecht Broemme bei seiner Ansprache vor dem Brandenburger Tor. 100 Millionen Euro stellt der Bund für die Anschaffung von Geräten und Fahrzeugen bereit. Innenminister Thomas de Maizière übergibt symbolisch 5 Fahrzeuge an Berliner Ortsvereine. Foto: THW / Ina Kortenjann

Ehrenamtliche aus fünf Berliner Ortsverbänden des THW versammelten sich vor dem Brandenburger Tor, um dort die neuen Fahrzeuge entgegen zu nehmen. Innenminister de Maizière überreichte bei der Veranstaltung einen Lkw mit Ladebordwand, einen geländegängigen Lkw-Kipper, zwei Mannschaftstransportwagen und einen geländefähigen Mannschaftslastwagen. „Moderne Einsatzfahrzeuge verbessern sowohl die Einsatzfähigkeit als auch die Attraktivität des THW“, sagte THW-Präsident Albrecht Broemme bei seiner Ansprache vor dem Brandenburger Tor.

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Das THW hat zirka 80.000 freiwillige Mitglieder und untersteht als Bundesanstalt dem Innenministerium. Hauptaufgaben sind technische Hilfeleistungen beim Zivil- und Katastrophenschutz im In- und Ausland.

Kommentare

4 Kommentare zu “Bundesregierung finanziert großes Gerät für das THW”
  1. Peter Lamaack sagt:

    Ähh, das THW ist eine Bundesanstalt des öffentlichen Rechts und untersteht dem Bundesinnenministerium. Die FREIWILLIGEN HelferInnen des THW sind eine prima Visitenkarte für Deutschland bei den Auslandseinsätzen des THW. Ich könnte kotzen, wenn (Spitzen)Politiker immer so tun, als würden sie die Beschaffungen vom eigenen Taschengeld bezahlen. Der Katastrophenschutz ist Aufgabe des BMI; vielleicht hat das der zuständige Minister bis heute nicht richtig begriffen. Weniger Grinsegesichter bei Fahrzeugübergaben – stattdessen für alle Hiorg im Kats eine zeitgemäße und ausreichende Ausstattung. Ach, das wäre schön…träuen darf man ja.

  2. Tobias Hilbers sagt:

    Hallo,

    sie liegen bei ein paar Punkten daneben. Der Bund ist nicht für den Katastrophenschutz zuständig, dass ist Aufgabe der Länder.
    Die Auslandseinsätze machen nur einen sehr kleinen Anteil der THW Einsätze aus.
    Auch das THW arbeitet an viele Stellen mit völlig veralteten Fahrzeugen und Material.
    Was auch immer wieder auffällt, ist dass das THW eine permanent sehr offensiv Pressearbeit betreibt.

  3. Peter sagt:

    Mir ist bekannt daß die Auslandseinsätze nur einen geringen Teil der zahlreichen Aktivitäten des THW ausmachen. Dennoch sind sie (bspw. SEEBA) eine „Visitenkarte“. Fakt ist, daß das THW eine Bundesanstalt ist und dem BMI unterstellt ist. Kein Landkreis, keine Stadt finanziert die Ausgaben des THW. Ob das THW eine offenaive Pressearbeit betreibt, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich stelle auch gar nicht in Frage, daß auch die Ausstattung des THW an vielen Standorten und in vielen details nicht den erforderlichen Stand hat – es liegt mir fern, hier „neidisch“ zu sein. Jede Hiorg mit blauen Lampen auf dem Fahrzeugdach hat Nachholbedarf!Zum Kotzen – und damit meine ich den Landrat/Bürgermeister/Stadtdirektor bis zum BMI jeden Parteibuchinhaber!) finde ich die Grinsegesichter beim Pressetermin von Fzg.-Übergaben…geflissentlich werden die Lücken übergangen. Oder wie war das noch einmal mit dem flächendeckenden Digitalfuunk? der sollte ja aller-aller-aber wirklich allerspätestens zur Fußball-WM 2006 etabliert sein…

  4. Uli sagt:

    Danke für die Richtigstellung der polemischen Aussagen! Nicht vergeessen sollte man das Beschaffungsprogramm des BMI an Fahrzeugen mitAusstattung zugunsten der Hilfsorganisationen und Feuerwehren im Rahmen seiner grundgesetzlich festgelegten Zuständigkeiten für den Zivilschutz.

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