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	<title>Feuerwehr-Magazin &#187; VB &amp; Prävention</title>
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	<description>Deutschlands auflagenstärkste Fachzeitschrift für Feuerwehrleute!</description>
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		<title>Rauchmelder für ein ganzes Dorf</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 14:09:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Klöpper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meßstetten (BW) &#8211; Die Idee ihrer Feuerwehr hat rund 1.000 Einwohnern des Dorfes Heinstetten (Zollernalbkreis) deutlich mehr Sicherheit verschafft. Die Einsatzkräfte hatten sich bei einem Wettbewerb einer örtlichen Bank beteiligt &#8211; und konnten so dafür sorgen, dass jeder Haushalt des Ortes einen Rauchmelder erhält. Anlass der Aktion war das 175. Jubiläum der Sparkasse Zollernalb. Unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Meßstetten (BW) &#8211; Die Idee ihrer Feuerwehr hat rund 1.000 Einwohnern des Dorfes Heinstetten (Zollernalbkreis) deutlich mehr Sicherheit verschafft. Die Einsatzkräfte hatten sich bei einem Wettbewerb einer örtlichen Bank beteiligt &#8211; und konnten so dafür sorgen, dass jeder Haushalt des Ortes einen Rauchmelder erhält.</strong></p>
<p><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/11/111111-sparkasse-melder.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-24127" title="Rauchmelder für ein ganzes Dorf: Dank Feuerwehr und Sparkasse wird Heinstetten im Zollernalbkreis sicherer. Foto: Feuerwehr" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/11/111111-sparkasse-melder.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Anlass der Aktion war das 175. Jubiläum der Sparkasse Zollernalb. Unter dem Motto &#8220;Ohne Sparkasse fehlt was?&#8221; versprach das Kreditinstitut 175 Projekte zu unterstützen, die der Region zu Gute kommen. In verschiedenen Kategorien konnten Vorschläge eingereicht werden, eine Jury wählte die Gewinner-Projekte aus. Dazu gehörte auch die Feuerwehrabteilung Heinstetten mit ihrem Vorschlag &#8220;Rauchmelder retten Leben&#8221; in der Kategorie &#8220;Freizeit und Ehrenamt&#8221;.</p>
<p>In ihrem Vorschlag hatte die Feuerwehr den Kauf von etwa 500 Rauchmeldern für einen Stückpreis von rund fünf Euro vorgeschlagen. Mehr noch &#8211; sie schlug vor, dass die 35 aktiven Einsatzkräfte die Melder an Wochenenden persönlich an die Bevölkerung überreichen, verbunden mit guten Tipps. Bei behinderten oder älteren Bewohnern boten die Feuerwehrleute sogar Hilfe bei der Montage an. &#8220;Auf die Nachfrage, warum solch ein Projekt eingereicht wurde, kam die Antwort: Der Schutz der Bürger liegt unserer Feuerwehr am Herzen, und wir versuchen diesen Schutz weiter auszubauen&#8221;, teilte Abteilungskommandant Jürgen Marienfeld mit.</p>
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		<title>Tödliche Gefahr am Gleis: Film klärt auf</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 14:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Klöpper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Karlsruhe (BW) &#8211; Es dauert nur einen Wimpernschlag und der Styropor-Dummy, der vor eine einfahrende Stadtbahn geraten ist, liegt in mehrere Einzelteile zerfetzt zwischen den Gleisen im Bahnhof Ettlingen-Stadt. Schockiert und teilweise hilflos blicken Passanten auf das Kamerateam, das die Szene für einen Präventionsfilm der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) inszeniert hat. 167 Sekunden Filmmaterial sollen künftig Jugendliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Karlsruhe (BW) &#8211; Es dauert nur einen Wimpernschlag und der Styropor-Dummy, der vor eine einfahrende Stadtbahn geraten ist, liegt in mehrere Einzelteile zerfetzt zwischen den Gleisen im Bahnhof Ettlingen-Stadt. Schockiert und teilweise hilflos blicken Passanten auf das Kamerateam, das die Szene für einen Präventionsfilm der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) inszeniert hat.</strong></p>
<p>167 Sekunden Filmmaterial sollen künftig Jugendliche sensibilisieren, im Bereich von Gleisanlagen umsichtiger zu sein. Mit der Umsetzung des unkonventionellen Präventionsfilms hat die AVG das Filmboard Karlsruhe beauftragt. Dabei wurde gezielt auf die Sprache der Zielgruppe geachtet. „Wir wollen die Jugendlichen berühren“, erläutert AVG-Geschäftsführer Walter Casazza, „daher greifen wir zeitgemäß auf einprägsame und teilweise schockierende Bilder zurück.“ Denn in der heutigen, actionreich geprägten Filmwelt, werden seichte und mit dem erhobenen Finger erläuterte Warnungen kaum ernst genommen. Gut gemeinte Aufklärungsbroschüren helfen zudem nicht weiter: Jugendliche werden damit vermutlich gar nicht erreicht. Deshalb geht die AVG als regionales Verkehrsunternehmen mit dem nun vorgelegten Kurzfilm völlig neue Wege.</p>
<p><object width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6QxzMxPcH0g?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/6QxzMxPcH0g?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Gleisüberquerungen trotz Rotlichts, auf dem Gegengleis einfahrende Züge ignorieren oder den Bahnsteig als Sitzgelegenheit zu missbrauchen: Zu all dem nimmt der Film Stellung. Im Mittelpunkt des AVG-Kurzfilms steht jedoch der Karlsruher Stuntman Marko König, der in einem spektakulären Stunt demonstriert, wie gefährlich sich Zeitdruck auf das eigene Leben auswirken kann. Von den folgenschweren psychischen Belastungen für die Eisenbahnfahrzeugführer hingegen berichtet der erfahrene AVG-Fahrer Markus Fettig. Zu den zweitägigen Dreharbeiten im vergangenen Sommer engagierte die Crew des Filmboards Karlsruhe auch eine handvoll jugendlicher Komparsen und Teenager aus Stadt- und Landkreis Karlsruhe, die gefährliche Gleisüberquerungen mimten.</p>
<p><strong>Film ist rund drei Minuten lang</strong></p>
<p>Der knapp dreiminütige Film zeigt seine Wirkung. Das hat eine erste Umfrage unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von elf bis 20 Jahren ergeben, die das Ergebnis bei einer Vorabpräsentation zu sehen bekamen. Besonders schockierend fanden die Zuschauer die Demonstration mit der Styropor-Puppe. Über die Hälfte der 21 Probanden wurde durch den Film bewusst, in welche Gefahr sie sich tagtäglich begeben. 57 Prozent gaben an, nach dem Gesehenen künftig sogar noch besser aufzupassen.</p>
<p>Sven Eric Maier, der bei dem Videoclip Regie führte, vergleicht das Projekt mit „einer Art Action-Reportage“. Maier erklärt die Zielsetzung des Films damit, dass sich &#8220;bei den verschiedenen Gleisübertretungen temporeiche Sequenzen mit etwas ruhigeren Szenen abwechseln.&#8221;</p>
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		<title>Berlin: Silvester-Kampagne mit Gewinnspiel</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 12:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Klöpper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin &#8211; Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr geht die Kampagne der Berliner Feuerwehr &#8220;Mein Silvesterwunsch&#8221; in die zweite Runde. Die Berliner Feuerwehr, die AOK Nordost und weitere Partner klären damit nicht nur über die Gefahren von Feuerwerkskörpern auf, sondern erfüllen auch Wünsche über den Online-Wettbewerb. Diese werden aber nur wahr, wenn man Fragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin &#8211; Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr geht die Kampagne der Berliner Feuerwehr &#8220;Mein Silvesterwunsch&#8221; in die zweite Runde. Die Berliner Feuerwehr, die AOK Nordost und weitere Partner klären damit nicht nur über die Gefahren von Feuerwerkskörpern auf, sondern erfüllen auch Wünsche über den Online-Wettbewerb. Diese werden aber nur wahr, wenn man Fragen zum Umgang mit Feuerwerkskörpern richtig beantwortet, eine clevere Spielstrategie entwickelt, Stimmen gewinnt und bis zum 19. Dezember die meisten Punkte gesammelt hat. Fünf Gewinner erhalten bis zu 1.000 Euro für ihren ganz persönlichen Wunsch.</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-23353" title="Silvesterwunsch-Kampagne in Berlin: Die Berliner Feuerwehr wirbt für einen sicheren Jahreswechsel. Foto: Feuerwehr" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/10/191011-silvesterwunsch.jpg" alt="" width="300" height="265" />Noch immer verletzen sich jährlich ca. 500 Menschen am Silvesterabend durch gedankenloses, fahrlässiges Handeln im Zusammenhang mit Böllern &amp; Co. – besonders Jugendliche. Oft sind schmerzhafte Verletzungen und lebenslange Beeinträchtigungen die Folge. „Mein Silvesterwunsch“ macht spielerisch auf die Gefahren aufmerksam. So liefert der &#8220;Böllerguide&#8221; wichtige Informationen zum richtigen Umgang mit Silvesterfeuerwerk. Denn nur wer Silvester heil übersteht, kann seine Wünsche fürs nächste Jahr erfüllen.</p>
<p>Seit 2004 klären die Kampagnen der Berliner Feuerwehr besonders junge Menschen in Berlin über die Gefahren und den richtigen Umgang von Feuerwerkskörpern und Böllern auf. Die erste Kampagne „Finger weg von Böllern“ informierte Jugendliche über Plakate und Flyer an den Schulen und im Stadtgebiet sowie Postkarten in der Gastronomie und einer Kampagnen-Website innerhalb des Webauftritts der Berliner Feuerwehr. Gespräche mit Schülerinnen und Schülern bei Besuchen der Berliner Feuerwehr an Schulen ergaben, dass klassische Medien allein keine Verhaltensänderung bewirken – sondern nur eine interaktive Beschäftigung mit dem Thema.</p>
<blockquote><p><strong>Ähnliche Artikel zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/news/brande-und-verletzte-durch-feuerwerk-5141" target="_blank">Brände und Verletzte durch Feuerwerk</a></li>
<li><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/news/feuerwerk-kunftig-mit-halben-kilo-effektmasse-14253" target="_blank">Feuerwerk künftig mit halbem Kilo Effektmasse</a></li>
<li><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/news/illegale-silvester-boller-werden-zum-problem-5076" target="_blank">Illegale Silvester-Böller werden zum Problem</a></li>
<li><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/news/feuerwehrleute-mit-feuerwerk-angegriffen-14970" target="_blank">Feuerwehrleute mit Feuerwerk angegriffen</a></li>
</ul>
</blockquote>
<p>Durch diese Erkenntnisse inspiriert, startete die Berliner Feuerwehr von 2008 bis 2009 einen interaktiven Videowettbewerb mit dem Motto „Verknallt an Silvester“, bei dem insgesamt über 100 Filme eingesandt wurden. Die Botschaft der Kampagne schaffte bei der Zielgruppe insgesamt eine Reichweite von mehr als 30 Millionen Kontakten.</p>
<p>2010 wurde das Thema mit der Kampagne „Mein Silvesterwunsch“ noch weiter in die breite Öffentlichkeit getragen. Der Online-Wettbewerb bot allen Berlinern und Brandenburgern über 12 Jahre die Möglichkeit, Unterstützung für ihren Silvesterwunsch zu bekommen. Durch den spielerischen und interaktiven Charakter der Kampagne wurden pädagogische Inhalte über den sachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern vermittelt, ohne mit dem &#8220;erhobenen Zeigefinger&#8221; Sympathien einbüßen zu müssen.</p>
<p>2011 wird das interaktive Online-Spiel „Mein Silvesterwunsch“ aufgrund des großen Erfolgs im Vorjahr fortgeführt. Allerdings in ganz neuem Gewand: In diesem Jahr gibt es neben den fünf Hauptgewinnern attraktive Wochenpreise zu gewinnen. Die Spieloberfläche wurde verändert und neue Spiele wurden entwickelt. Ebenso wurde der Böllerguide aktualisiert und das Böllerquiz um knifflige Fragen erweitert.</p>
<p>Das Mitmachen ist ab sofort möglich und funktioniert per Online-Registrierung unter <a href="http://www.silvesterwunsch.de/" target="_blank">http://www.silvesterwunsch.de/</a>.</p>
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		<item>
		<title>Brandrisiko im Kinderzimmer oft unterschätzt</title>
		<link>http://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/news/brandrisiko-im-kinderzimmer-oft-unterschatzt-23347</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 09:46:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Klöpper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kiel &#8211; Rund 175.000 Mal im Jahr rückt die Feuerwehr in Deutschland aus, um Brände zu bekämpfen und Menschen zu retten. Kinder unter 14 Jahren verursachen diese Einsätze dabei relativ häufig. Natürlich nicht mit Absicht. Kinder probieren viel aus, um die Welt zu entdecken und zu begreifen. &#8220;Das ist auch gut so. Doch Eltern haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kiel &#8211; Rund 175.000 Mal im Jahr rückt die Feuerwehr in Deutschland aus, um Brände zu bekämpfen und Menschen zu retten. Kinder unter 14 Jahren verursachen diese Einsätze dabei relativ häufig. Natürlich nicht mit Absicht. Kinder probieren viel aus, um die Welt zu entdecken und zu begreifen. &#8220;Das ist auch gut so. Doch Eltern haben eine besondere Verantwortung, denn Gefahren werden oft unterschätzt oder gar nicht als solche wahrgenommen&#8221;, sagt Dr. Hans-Hermann Drews, Standortleiter des Kieler Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS).</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-23348" title="Spiel im Kinderzimmer: Mitunter können die Experimente des Nachwuchses brandgefährlich werden. Foto: Rudolf Ortner / pixelio.de" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/10/191011-kinderzimmer.jpg" alt="" width="300" height="200" />Darüber hinaus lauern in Kinderzimmern immer mehr Gefahren, weil sich viele Gegenstände auf engem Raum befinden, die sich entzünden können. Durch Defekte oder unsachgemäße Handhabung. Besonders gerne experimentieren Kinder mit offenem Feuer. Das belegt die Brandursachenstatistik des IFS.</p>
<p>Jährlich ermittelt das IFS bei mehr als 1.000 Bränden die Ursachen und sammelt die Ergebnisse in einer Datenbank. Diese lässt einige Aufschlüsse zu. Insgesamt ist Elektrizität mit 35 Prozent der häufigste Brandverursacher, offenes Feuer spielt mit drei Prozent eine eher untergeordnete Rolle. Anders sieht das bei Bränden aus, die in Kinderzimmern entstehen. Hier wird die Hälfte der Brände durch offenes Feuer ausgelöst. Weitere dominierende Brandursachen sind elektrotechnische Defekte (27 Prozent) und Überhitzung von Leuchten oder anderen Hitzequellen und in der Folge Entzündung von brennbaren Stoffen (17 Prozent). <em>(Symbolfoto: Rudolf Ortner / pixelio.de)</em></p>
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		<title>Kostenloses Info-Paket zur Kindersicherheit</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 13:54:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Klöpper</dc:creator>
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		<category><![CDATA[VB & Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Unfallprävention]]></category>

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		<description><![CDATA[Hamburg - Die Aktion &#8220;Das Sichere Haus&#8221; (DSH) verschickt ein kostenloses Info-Paket rund um die Sicherheit von Kindern in Privathaushalten sowie zur Bewegungsförderung. Das Paket mit fünf Informationsmedien kann ab sofort bestellt werden. &#8220;Wir wollen mit dieser Aktion dazu beitragen, dass Kinder zu Hause und in ihrer Freizeit unfallfrei, bewegt und sicher aufwachsen&#8221;, sagt Dr. Susanne Woelk, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hamburg - Die Aktion &#8220;Das Sichere Haus&#8221; (DSH) verschickt ein kostenloses Info-Paket rund um die Sicherheit von Kindern in Privathaushalten sowie zur Bewegungsförderung. Das Paket mit fünf Informationsmedien kann ab sofort bestellt werden.</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-23012" title="Dieses kostenlose Paket mit Info-Flyern zum Thema Kindersicherheit bietet die Initiative &quot;Das sichere Haus&quot; an. Foto: DSH" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/10/111011-Kindersicherheitspaketcover.jpg" alt="" width="300" height="338" />&#8220;Wir wollen mit dieser Aktion dazu beitragen, dass Kinder zu Hause und in ihrer Freizeit unfallfrei, bewegt und sicher aufwachsen&#8221;, sagt Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der DSH. Pro Jahr passieren in Deutschland rund 571.000 Heim- und Freizeitunfälle mit Kindern unter 14 Jahren. Zwischen 60 und 80 dieser Unfälle endeten in den vergangenen Jahren tödlich. Die größten Gefahren für Kinder sind Verbrennungen. Es folgen Stürze, zum Beispiel vom Wickeltisch oder aus dem Fenster. Zu den häufigen Unfallarten zählen auch das Ertrinken sowie Vergiftungen.</p>
<p>Das Paket enthält diese Broschüren:</p>
<ul>
<li>&#8220;Achtung! Giftig! Vergiftungsunfälle bei Kindern&#8221; &#8211; Tipps zu Vergiftungen mit Reinigungsmitteln, Medikamenten, Kosmetika, Nikotin und Alkohol. Großer, farbig bebilderter Giftpflanzenteil.</li>
<li>&#8220;Mobile Kinder. Tipps für Kinderfahrzeuge &#8211; vom Rutschauto bis zum Snowboard&#8221;. Sicher unterwegs im Straßenverkehr, in der Halbpipe, im Schnee. Mit Hinweisen zur Straßenverkehrsordnung und zur Schutzausrüstung für Mini-Radler und Inline-Skater.</li>
<li>&#8220;Spiele von gestern für Kinder von heute &#8211; Spiele drinnen&#8221;: Reaktions-, Merk- und Geschicklichkeitsspiele für Kinder und Kindergruppen ab drei Jahre.</li>
<li>&#8220;Spiele von gestern für Kinder von heute &#8211; Spiele draußen&#8221;: Ball-, Hüpf- und Laufspiele für Kinder und Kindergruppen ab fünf Jahre.</li>
<li>Babysitter: auswählen, einweisen, versichern. Faltblatt für Eltern, die auch mal wieder einen freien Abend genießen wollen. Mit Hinweisen zu Versicherungen und Tipps für Eltern und den Babysitter selbst.</li>
</ul>
<p><strong>Bezugsadresse:</strong></p>
<p>Das Kindersicherheitspaket kann bestellt werden unter <a href="mailto:bestellung@das-sichere-haus.de">bestellung@das-sichere-haus.de</a> oder per Postkarte an: DSH, Holsteinischer Kamp 62, 22081 Hamburg.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Stau-Crashtest: keine Überlebenschance</title>
		<link>http://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/news/stau-crashtest-keine-uberlebenschance-20706</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 10:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Klöpper</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[TOP-THEMEN]]></category>
		<category><![CDATA[VB & Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Crashtest]]></category>
		<category><![CDATA[Lkw-Unfall]]></category>
		<category><![CDATA[Stau]]></category>
		<category><![CDATA[Stauende]]></category>

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		<description><![CDATA[München &#8211; Knallt ein Lkw mit 70 km/h auf ein Stauende, haben die Pkw-Insassen vor ihm so gut wie keine Überlebenschance. Das hat der ADAC in einem Crashtest festgestellt. Das Ausmaß des Aufpralls ist verheerend. In Sekundenbruchteilen werden die beiden vor dem Lkw stehenden Autos zermalmt, die Insassen der Pkw erleiden tödliche Verletzungen. Sie hätten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>München &#8211; Knallt ein Lkw mit 70 km/h auf ein Stauende, haben die Pkw-Insassen vor ihm so gut wie keine Überlebenschance. Das hat der ADAC in einem Crashtest festgestellt. Das Ausmaß des Aufpralls ist verheerend. In Sekundenbruchteilen werden die beiden vor dem Lkw stehenden Autos zermalmt, die Insassen der Pkw erleiden tödliche Verletzungen. Sie hätten laut ADAC aber überleben können: Mit einem automatischen Notbremsassistenzsystem im auffahrenden Lkw wäre der Unfall deutlich milder verlaufen.</strong></p>
<p><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/07/250711-crashtest2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-20707" title="Keine Überlebenschance: Die Insassen des grünen Pkw wären bei diesem Unfall gestorben. Foto: Hangen/ADAC" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/07/250711-crashtest2.jpg" alt="Keine Überlebenschance: Die Insassen des grünen Pkw wären bei diesem Unfall gestorben. Foto: Hangen/ADAC" width="300" height="200" /></a>Obwohl im Crashtest ein relativ leichter Lkw mit 5,5 Tonnen verwendet wurde, wurden die beiden beteiligten Pkw-Mittelklassewagen durch den Aufprall vollständig zerstört. Für Autoinsassen gehen im Straßenverkehr Lkw-Auffahrunfälle häufig tödlich aus. 2009 starben 58 Menschen an den Folgen von Lkw-Auffahrunfällen und rund 4 500 Menschen wurden verletzt. ADAC-Vizepräsident Thomas Burkhardt: &#8220;Das Risiko tödlich zu verunglücken ist hier dreimal höher als bei anderen Heckkollisionen. Notbremsassistenzsysteme können Menschenleben retten und große Sachschäden vermeiden, deshalb sollten alle Lkw schnellstens damit ausgerüstet werden.&#8221; Die ADAC Unfallforscher haben nach eigenen Angaben herausgefunden, dass bei über 4.000 Kollisionen in 2009 Lkw-Notbremsassistenten Auffahrunfälle abgemildert oder verhindert hätten.</p>
<p>Zwar müssen laut Gesetz ab 2013 alle neu entwickelten Lkw-Typen über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht und ab 2015 alle neu zugelassenen Lkw mit einem Notbremsassistenten ausgestattet sein, die geplanten gesetzlichen Anforderungen sind aber laut ADAC noch nicht ausreichend. Gegenwärtig wird von den Notbremsassistenten gefordert, dass sie Unfälle mit Vorausfahrenden verhindern und vor einer Kollision mit einem stehenden Fahrzeug die Geschwindigkeit um mindestens 10 km/h reduzieren können. Moderne Notbremsassistenzsysteme können aber eigentlich mehr, wie der ADAC bei Fahrversuchen herausgefunden hat.</p>
<p>Gesetzlich vorgeschrieben werden sollten deshalb Systeme, die bei einem stehenden Fahrzeug, z. B. an einem Stauende, zu einer Geschwindigkeitsreduzierung um 40 km/h führen – technisch ist das möglich. Denn nur dann können bei Geschwindigkeiten bis rund 55 km/h Unfälle vermieden und bei Autobahntempo der Aufprall deutlich abgemildert werden. Auch die Warnfunktion eines Notbremsassistenten macht den Verkehr laut des Autoclubs sicherer. Wird der Fahrer durch einen Bremsruck oder eine Teilbremsung frühzeitig gewarnt, kann er gegebenenfalls rechtzeitig ausweichen oder noch zum Stehen kommen.</p>
<div id="attachment_20708" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/07/250711-crashtest1.jpg"><img class="size-full wp-image-20708 " title="Auffahrunfall am Stauende als Crashtest: Der Klein-Lkw fährt mit Tempo 70 auf die stehenden Fahrzeuge. Foto: Hangen/ADAC" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/07/250711-crashtest1.jpg" alt="Auffahrunfall am Stauende als Crashtest: Der Klein-Lkw fährt mit Tempo 70 auf die stehenden Fahrzeuge. Foto: Hangen/ADAC" width="540" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Auffahrunfall am Stauende als Crashtest: Der Klein-Lkw fährt mit Tempo 70 auf die stehenden Fahrzeuge. Foto: Hangen/ADAC</p></div>
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		<title>Programm mahnt Sicherheit im Kindersitz an</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 14:04:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Klöpper</dc:creator>
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		<category><![CDATA[VB & Prävention]]></category>
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		<category><![CDATA[Verkehrssicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrstote]]></category>

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		<description><![CDATA[München &#8211; Erstmals seit fünf Jahren sind wieder mehr Kinder auf den Straßen in Deutschland ums Leben gekommen. Die Zahl der tödlich verunglückten Mädchen und Jungen unter 15 Jahren stieg von 2009 auf 2010 um 14 auf 104. Besonders alarmierend laut ADAC: 49 Kinder kamen als Mitfahrer im Auto ums Leben (plus 32 Prozent). Betroffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>München &#8211; Erstmals seit fünf Jahren sind wieder mehr Kinder auf den Straßen in Deutschland ums Leben gekommen. Die Zahl der tödlich verunglückten Mädchen und Jungen unter 15 Jahren stieg von 2009 auf 2010 um 14 auf 104. Besonders alarmierend laut ADAC: 49 Kinder kamen als Mitfahrer im Auto ums Leben (plus 32 Prozent). Betroffen waren dabei meist kleinere Kinder unter neun Jahren.</strong></p>
<p><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/07/220711-sicherimauto.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-20661" title="Anschnallen im Kindersitz: Der ADAC ermahnt Eltern, die Sitze korrekt zu montieren. Foto: ADAC" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/07/220711-sicherimauto.jpg" alt="Anschnallen im Kindersitz: Der ADAC ermahnt Eltern, die Sitze korrekt zu montieren. Foto: ADAC" width="300" height="200" /></a>Viele Eltern unterschätzen laut Erkenntnissen des ADAC häufig die Verletzungsrisiken. Zum einen verwenden sie die verkehrten Sitze oder bauen diese fehlerhaft im Fahrzeug ein. Zum anderen gurten sie die Kinder oft falsch an.</p>
<p>&#8220;Eltern sollten daher darauf achten, Kinder immer auch auf kurzen Strecken vorschriftsmäßig angeschnallt mitzunehmen&#8221;, mahnte der Autoclub. Im Rahmen des kostenlosen Verkehrssicherheitsprogramms &#8220;Sicher im Auto&#8221; informieren ADAC und Volkswagen über die Risiken mangelhafter oder fehlender Kindersitze und über das richtige Sichern von Kindern im Auto.</p>
<p>&#8220;Der beste Kindersitz nützt nichts, wenn er zuhause in der Garage steht und das Kind ungesichert im Auto mitfährt. Oder wenn das Kind in diesem Sitz falsch oder überhaupt nicht angegurtet wird. Hier sind die Eltern in der Verantwortung&#8221;, so ADAC Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker.</p>
<p>Beim bundesweiten Programm „Sicher im Auto“ geben 110 Moderatoren anschauliche Informationen und individuelle technische Beratung. Eltern, Großeltern, Kinderbetreuer und Personen, die Kinder privat befördern, können an den Kursen teilnehmen und die Kinderrückhaltesysteme eigenhändig ausprobieren. <em>(Foto: ADAC)</em></p>
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		<title>Verkehrsprojekt &#8220;Schutzengel&#8221; voller Erfolg</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 16:12:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Klöpper</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gütersloh]]></category>
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		<description><![CDATA[Gütersloh (NW) - Über 12.000 junge Menschen sind im Kreis Gütersloh als Schutzengel unterwegs. Ihr Auftrag ist die Vermeidung von Unfällen junger Fahrer bis 24 Jahren und damit die Rettung von Menschenleben. 2008 startete das Gemeinschaftsprojekt des Kreises Gütersloh, der Kreispolizeibehörde und der Verkehrswacht. Jetzt belegten Wissenschaftler der Uni Duisburg-Essen, dass das Projekt nicht nur durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gütersloh (NW) - Über 12.000 junge Menschen sind im Kreis Gütersloh als Schutzengel unterwegs. Ihr Auftrag ist die Vermeidung von Unfällen junger Fahrer bis 24 Jahren und damit die Rettung von Menschenleben. 2008 startete das Gemeinschaftsprojekt des Kreises Gütersloh, der Kreispolizeibehörde und der Verkehrswacht. Jetzt belegten Wissenschaftler der Uni Duisburg-Essen, dass das Projekt nicht nur durch die hohe Teilnehmerzahl, sondern vor allem durch Wirksamkeit überzeugt.</strong></p>
<p><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/07/200711-Schutzengel_Auswertung_Karte.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-20616" title="Präsentierten die wissenschaftliche Auswertung des Schutzengelprojekts und die neue interaktive Unfallkarte – oder „Landkarte der Schicksale“, wie Ideengeberin Margit Picker sie nannte (v.l.): Leonie Stockhecke (aktiver Schutzengel), Detlef Stieg (Abteilungsleiter Straßenverkehr, Kreis Gütersloh), Dr. Iris Mühlenbruch (Uni Duisburg-Essen), Landrat Sven-Georg Adenauer, Margit Picker (Leiterin der Direktion Verkehr, Kreispolizeibehörde Gütersloh), Michael Haftmann (Projektleiter Schutzengel) und Lena Ostermann (aktiver Schutzengel). Foto: LK GT" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/07/200711-Schutzengel_Auswertung_Karte.jpg" alt="Präsentierten die wissenschaftliche Auswertung des Schutzengelprojekts und die neue interaktive Unfallkarte – oder „Landkarte der Schicksale“, wie Ideengeberin Margit Picker sie nannte (v.l.): Leonie Stockhecke (aktiver Schutzengel), Detlef Stieg (Abteilungsleiter Straßenverkehr, Kreis Gütersloh), Dr. Iris Mühlenbruch (Uni Duisburg-Essen), Landrat Sven-Georg Adenauer, Margit Picker (Leiterin der Direktion Verkehr, Kreispolizeibehörde Gütersloh), Michael Haftmann (Projektleiter Schutzengel) und Lena Ostermann (aktiver Schutzengel). Foto: LK GT" width="300" height="200" /></a>&#8220;Das Projekt Schutzengel ist ein großer Erfolg!&#8221;, zog Dr. Iris Mühlenbruch beim Abschlussbericht vor den Projektverantwortlichen Bilanz. Gemeinsam mit Prof. Dr. Maria Limbourg war sie zwei Jahre lang mit der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation der Verkehrssicherheitmaßnahme beauftragt. Durch eine Online-Befragung und die gezielte Auswertung der Unfallstatistiken seit 2007 kamen die Wissenschaftler zu dem erfreulichen Ergebnis.</p>
<p>Das erklärte Ziel des Projekts Schutzengel, die Anzahl der verunglückten jungen Fahrer im Kreis Gütersloh um mindestens 20 Prozent zu reduzieren, wurde sogar übertroffen. Gegenüber den Unfallstatistiken des Jahres 2007 verunglückten (schwer verletzt oder getötet) 21,9 Prozent (2009) beziehungsweise 20,3 Prozent (2010) weniger Fahrer in der Zielgruppe der 18- bis 24-Jährigen. &#8220;Im Vergleich zum Basisjahr 2007 reduzierte sich die Zahl der Verletzen damit allein 2009 um 50 Verletzte“, erklärte Mühlenbruch. Noch deutlicher wird die Verbesserung, wenn man in der Statistik nicht alle Verkehrsteilnehmer berücksichtigt und beispielsweise Radfahrer, Fußgänger und ortsfremde Auto- und Motorradfahrer rausrechnet. Gemessen an den Unfällen, bei den junge Fahrer mit dem Kennzeichen GT ums Leben kamen oder schwer verletzt worden sind, ging die Zahl um 30,9 Prozent zurück.</p>
<p><strong>Schutzengel-Projekt soll fortgesetzt werden</strong></p>
<p>&#8220;Die Zahlen haben mich überzeugt&#8221;, zeigte sich Landrat Sven-Georg Adenauer von den Ergebnissen des Abschlussberichts beeindruckt. Er ist sich mit den anderen Projektverantwortlichen einig und sprach sich für die Weiterführung des Schutzengel-Projekts aus. Mit ihren Kernbotschaften scheinen die Initiatoren des Projekts richtig zu liegen: Durch die Registrierung verpflichten sich die Jugendlichen, auf die Geschwindigkeit zu achten, sich anzuschnallen und sich nie alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss hinters Steuer zu setzen. Außerdem sollen sie wechselseitig Verantwortung füreinander übernehmen, indem sie auch andere zu verkehrsbewusstem Verhalten animieren.</p>
<blockquote><p><strong>Ähnliche Artikel zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/nachrichten/news/crash-kurs-kampagne-soll-unfalle-verhindern-15611" target="_blank">Crash-Kurs: Kampagne soll Unfälle verhindern</a></li>
</ul>
</blockquote>
<p><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/07/200711-schutzengel_Karte.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-20619" title="Eine Online-Karte zeigt die Unfallstellen im Landkreis Gütersloh. Foto: LK GT" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/07/200711-schutzengel_Karte.jpg" alt="Eine Online-Karte zeigt die Unfallstellen im Landkreis Gütersloh. Foto: LK GT" width="300" height="240" /></a>Die positive Verkehrsentwicklung im Kreis Gütersloh ist keinem allgemeinen NRW-Trend geschuldet. Durch den Vergleich mit dem Unfallaufkommen in zwei Kontrollkreisen belegte die Uni Duisburg-Essen, dass die Entwicklungen mit hoher Wahrscheinlichkeit Ergebnis des Verkehrssicherheitsprojekts „Schutzengel“ sind. Mit Heinsberg und Minden-Lübbecke wurden Kreise zum Vergleich herangezogen, die ebenfalls in NRW liegen und Gütersloh im Jahre 2007 in ihrer Verkehrssituation und Unfallstatistik ähnelten. Insbesondere bei einer Betrachtung der verunglückten jungen Fahrer, die mit Gütersloher Kennzeichen unterwegs sind, zeigt sich, dass in keinem der Kontrollkreise vergleichbare Rückgänge erreicht werden konnten.</p>
<p><strong>Die meisten Teilnehmer hatten ehrliches Interesse</strong></p>
<p>Eine Onlinebefragung von 3074 registrierten Schutzengeln lieferte Erklärungen für den großen Erfolg: Der Projektgruppe gelang es, bei der Zielgruppe der 18- bis 24-jährigen aufrichtiges Interesse zu wecken. Tatsächlich registrierten sich 83 Prozent der Befragten aus Problembewusstsein als Schutzengel. Nur 44 Prozent gaben an, von den diversen Rabattaktionen gelockt worden zu sein.</p>
<p>Gute Voraussetzungen also für eine Maßnahme, die auf eine Verhaltensveränderung bei der Zielgruppe angelegt ist. Tatsächlich achten mehr als zwei Drittel der befragten Schutzengel seit ihrer Registrierung verstärkt auf das Verkehrsverhalten ihres Bekanntenkreises. Immerhin 19 Prozent sind selbst umsichtiger geworden, während sich drei Viertel ohnehin als verantwortungsbewusste Straßenverkehrsteilnehmer betrachten. <em>(Text: LK GT)</em></p>
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		<title>NRW: Sicherheits-Leitfaden für Groß-Events</title>
		<link>http://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/news/sicherheits-leitfaden-20499</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 13:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Klöpper</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Großveranstaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Massenpanik]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>

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		<description><![CDATA[Düsseldorf &#8211; Mit einem Leitfaden unterstützt das Innenministerium jetzt die Kommunen bei der Genehmigung von Großveranstaltungen. &#8220;Wir wollen, dass die Menschen in unserem Land sicher, friedlich und fröhlich  miteinander feiern können&#8221;, sagte Innenminister Ralf Jäger bei der Vorstellung des Leitfadens am Donnerstag. Der Leitfaden ist eine Konsequenz aus der tödlichen Massenpanik bei der Loveparade in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Düsseldorf &#8211; Mit einem Leitfaden unterstützt das Innenministerium jetzt die Kommunen bei der Genehmigung von Großveranstaltungen. &#8220;Wir wollen, dass die Menschen in unserem Land sicher, friedlich und fröhlich  miteinander feiern können&#8221;, sagte Innenminister Ralf Jäger bei der Vorstellung des Leitfadens am Donnerstag. Der Leitfaden ist eine Konsequenz aus der tödlichen Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg im vergangenen Jahr.</strong></p>
<p><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2009/12/wappen_nrw_k.png"><img class="alignleft size-full wp-image-4895" title="Wappen Nordrhein-Westfalen." src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2009/12/wappen_nrw_k.png" alt="Wappen Nordrhein-Westfalen." width="98" height="108" /></a>Der neue Leitfaden berücksichtigt Erfahrungen, die sich bei der Planung, Genehmigung und Durchführung von großen Veranstaltungen bewährt haben. So fordert er eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten vom Veranstalter über die Stadtverwaltung bis hin zu Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei. Alle Entscheidungen müssen schriftlich dokumentiert werden. Nach der Veranstaltung muss eine qualifizierte Nachbereitung stattfinden.</p>
<p>Der Veranstalter muss laut des Papiers ein schlüssiges Sicherheitskonzept vorlegen, um eine Großveranstaltung im Freien mit erhöhtem Gefährdungspotenzial  durchführen zu können. Dem Konzept müssen alle Sicherheitsbehörden, insbesondere die Polizei und Feuerwehr, ausdrücklich zustimmen. &#8220;Sonst findet die Veranstaltung nicht statt&#8221;, betonte Jäger.</p>
<p>Teil der Handlungsempfehlungen ist ein Muster für ein Sicherheitskonzept. Es benennt die baulichen, technischen und organisatorischen Maßnahmen, die zu einer sicheren Veranstaltung beitragen. Dazu gehören eine Gefährdungsanalyse, genügend breite Flucht- und Rettungswege, ein qualifizierter Sicherheitsdienst mit einer ausreichenden Zahl von Ordnern und Lautsprecher für Notfalldurchsagen. &#8220;Trotz alledem kann es eine absolute Sicherheit nicht geben“, stellte Jäger klar.</p>
<blockquote><p><strong>Ähnliche Artikel zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/nachrichten/news/nrw-sicherheit-bei-veranstaltungen-im-fokus-16070" target="_blank">NRW: Sicherheit bei Veranstaltungen im Fokus</a></li>
<li><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/nachrichten/news/loveparade-mangel-im-sicherheitskonzept-11409" target="_blank">Loveparade: Mängel im Sicherheitskonzept</a></li>
<li><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/nachrichten/news/duisburg-forscher-zweifelt-an-sicherheitskonzept-11201" target="_blank">Duisburg: Forscher zweifelt an Sicherheitskonzept</a></li>
<li><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/nachrichten/news/blockierten-einsatzfahrzeuge-bei-loveparade-11427" target="_blank">Blockierten Einsatzfahrzeuge bei Loveparade?</a></li>
</ul>
</blockquote>
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		<title>Sitzerhöhungen für Jugendfeuerwehr gespendet</title>
		<link>http://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/news/sitzerhohungen-fur-jugendfeuerwehr-gespendet-20208</link>
		<comments>http://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/news/sitzerhohungen-fur-jugendfeuerwehr-gespendet-20208#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 13:45:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Klöpper</dc:creator>
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		<category><![CDATA[VB & Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendfeuerwehr]]></category>
		<category><![CDATA[Sitzerhöhung]]></category>

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		<description><![CDATA[Kiel (SH) - Damit die Jugendfeuerwehrleute - vor allem die Kleinsten &#8211; sicher im Feuerwehrfahrzeug sitzen, haben die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord und die Feuerwehr-Unfallkasse Mitte im Rahmen einer Sicherheitsaktion 3.200 Sitzerhöhungen beschafft, die nun an die Jugendfeuerwehren kostenlos übergeben werden. Am Dienstag fand die Übergabe der Sitzerhöhungen an die Jugendfeuerwehren der Stadt Kiel statt.   Auch bei den Jugendfeuerwehren besteht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kiel (SH) - Damit die Jugendfeuerwehrleute - vor allem die Kleinsten &#8211; sicher im Feuerwehrfahrzeug sitzen, haben die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord und die Feuerwehr-Unfallkasse Mitte im Rahmen einer Sicherheitsaktion 3.200 Sitzerhöhungen beschafft, die nun an die Jugendfeuerwehren kostenlos übergeben werden. Am Dienstag fand die Übergabe der Sitzerhöhungen an die Jugendfeuerwehren der Stadt Kiel statt.  </strong></p>
<p><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/06/290611-Sitzerhoehungen.JPG"><img class="alignleft size-full wp-image-20209" title="Sitzerhöhungen bei der Jugendfeuerwehr: Dank einer Spende sitzen diese Kids sicher. Foto: HFUK Nord" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/06/290611-Sitzerhoehungen.JPG" alt="Sitzerhöhungen bei der Jugendfeuerwehr: Dank einer Spende sitzen diese Kids sicher. Foto: HFUK" width="300" height="400" /></a>Auch bei den Jugendfeuerwehren besteht die Pflicht, Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, die kleiner als 1,50 m sind, mit amtlich gekennzeichneten und geeigneten Rückhalteeinrichtungen (Sitzerhöhungen) und einem Dreipunkt-Sicherheitsgurt zu sichern. Dies gilt auch für alle Fahrten in Feuerwehrfahrzeugen. Gerade die Jugendfeuerwehr ist stets um Sicherheit bemüht und die Jugendfeuerwehrwarte stehen in der Verantwortung, einen sicheren Transport der Kinder zu gewährleisten.</p>
<p>Die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse (HFUK Nord) und die Feuerwehr-Unfallkasse Mitte (FUK Mitte) unterstützen deshalb die Jugendfeuerwehren mit einer besonderen Maßnahme der Unfallverhütung und stellt die Sitzkissen für jede Jugendfeuerwehr in ihrem Geschäftsgebiet in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Thüringen kostenlos zur Verfügung. Beide Feuerwehr-Unfallkassen, die die Sitze im Rahmen eines Kooperationsprojektes gemeinsam beschafft haben, möchten mit dieser Aktion die Wichtigkeit solcher Rückhaltesysteme, gerade beim Transport von Kindern und Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr, unterstreichen. Es gilt sicherzustellen, dass die &#8220;Retter von morgen&#8221; schon heute gut geschützt sind. <em>(Foto: HFUK Nord)</em></p>
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		<title>Test: Viele Steckdosenleisten brandgefährlich</title>
		<link>http://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/news/test-viele-steckdosenleisten-brandgefahrlich-20139</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 16:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Klöpper</dc:creator>
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		<category><![CDATA[VB & Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Brandgefahr]]></category>
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		<category><![CDATA[Test]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin &#8211; Im Test von Steckdosenleisten mit und ohne Überspannungsschutz hat die Stiftung Warentest beunruhigende Sicherheitsmängel aufgedeckt: Mehr als die Hälfte der Produkte hielt wichtige Grenzwerte der geltenden Sicherheitsnormen nicht ein. Mehrere Produkte erhitzten sich beispielsweise bei hohem Stromfluss stärker als erlaubt – zum Teil auf über 120 Grad Celsius. Gefahr droht bei starker Belastung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin &#8211; Im Test von Steckdosenleisten mit und ohne Überspannungsschutz hat die Stiftung Warentest beunruhigende Sicherheitsmängel aufgedeckt: Mehr als die Hälfte der Produkte hielt wichtige Grenzwerte der geltenden Sicherheitsnormen nicht ein. Mehrere Produkte erhitzten sich beispielsweise bei hohem Stromfluss stärker als erlaubt – zum Teil auf über 120 Grad Celsius.</strong></p>
<p><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/06/240611-test.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-20140" title="Titelbild der Juli-Ausgabe von &quot;test&quot;. Foto: Stiftung Warentest" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/06/240611-test.jpg" alt="Titelbild der Juli-Ausgabe von &quot;test&quot;. Foto: Stiftung Warentest" width="300" height="400" /></a>Gefahr droht bei starker Belastung, wenn solche Leisten zum Beispiel versehentlich abgedeckt werden. Unitec und das Produkt aus dem ETT-Versand hatten laut der Stiftung Warentest zudem Mängel beim Schutz vor Hitze und Feuer: Sie gingen bei der Berührung mit einem glühenden Draht in Flammen auf. Weitere Schwachpunkte waren auch einzelne Metallbügel-Schutzkontakte, die sich bei Belastung verbogen.</p>
<p>Von den vier geprüften Leisten mit Überspannungsschutz waren die beiden teuersten – Brennenstuhl Secure-Tec Automatic (28 Euro) und Vario Linea Akustik plus (40 Euro) – nur „mangelhaft“, so die Tester. Die in der Brennenstuhl-Leiste eingebaute Elektronik verabschiedete sich bei der Simulation eines Kurzschlusses mit einer Stichflamme. Beide Leisten erhitzten sich außerdem zu stark bei hohem Stromfluss. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet die „gute“ Steckdosenleiste APC Surge Protector Essential P5B-GR für 11,90 Euro mit Überspannungsschutz und integriertem 10-Ampere-Schutzschalter.</p>
<p>Die Nutzer selbst können zur Sicherheit beitragen, indem sie die auf der Leiste aufgedruckte Belastungsgrenze einhalten und niemals mehrere Steckdosenleisten hintereinander stöpseln. Sonst kann im Extremfall ein gefährlicher Stromunfall oder ein Wohnungsbrand die Folge sein.</p>
<p>Alle Ergebnisse gibt es in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test oder im Internet unter <a href="http://www.test.de/steckdosenleisten">www.test.de/steckdosenleisten</a>.<em> (Foto: Stiftung Warentest)</em></p>
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		</item>
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		<title>Witziges Video wirbt für Feuerwehr-Fitness</title>
		<link>http://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/news/witziges-video-wirbt-fur-feuerwehr-fitness-19931</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 12:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Klöpper</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuerwehr-Sport]]></category>
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		<category><![CDATA[Prävention]]></category>

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		<description><![CDATA[Kiel (SH) &#8211; Mit einem neuen Internet-Videoclip wollen die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord und die Feuerwehr-Unfallkasse Mitte Feuerwehrangehörige ermuntern, etwas für die eigene körperliche Fitness und gegen Übergewicht zu tun. Die offizielle &#8220;Filmpremiere&#8221; fand am Mittwoch  bei der Freiwilligen Feuerwehr Plön (Schleswig-Holstein) statt. Erstmalig gezeigt wurde der neue Videoclip mit dem Titel &#8221;Abspecken! Nicht feststecken.&#8221; Einsätze und Übungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kiel (SH) &#8211; Mit einem neuen Internet-Videoclip wollen die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord und die Feuerwehr-Unfallkasse Mitte Feuerwehrangehörige ermuntern, etwas für die eigene körperliche Fitness und gegen Übergewicht zu tun. Die offizielle &#8220;Filmpremiere&#8221; fand am Mittwoch  bei der Freiwilligen Feuerwehr Plön (Schleswig-Holstein) statt. Erstmalig gezeigt wurde der neue Videoclip mit dem Titel &#8221;Abspecken! Nicht feststecken.&#8221;</strong></p>
<p><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/06/170611-feststecker.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-19932" title="Mit einem witzigen Video wird für mehr Fitness im Feuerwehrdienst geworben. Foto: HFUK" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/06/170611-feststecker.jpg" alt="Mit einem witzigen Video wird für mehr Fitness im Feuerwehrdienst geworben. Foto: HFUK" width="300" height="316" /></a>Einsätze und Übungen im Feuerwehrdienst können den menschlichen Körper bis an sein absolutes Limit belasten. Feuerwehrangehörige benötigen deshalb für extreme Einsatzlagen &#8220;Fitness-Reserven&#8221;, auf die der Organismus in stressigen und körperlich belastenden Situationen zurückgreifen kann. Je größer diese Reserven sind, desto konzentrierter lassen sich komplizierte Einsatzaufgaben lösen. Letztendlich sinkt somit das Risiko, schwer zu verunfallen. Körperliche Fitness ist deshalb ein &#8220;Muss&#8221; für jeden Feuerwehrangehörigen. Mangelndes Training und Übergewicht hingegen können für Feuerwehrleute im Einsatz zum gesundheitlichen Risiko werden.</p>
<p>Der neue Videoclip zeigt in kurzer, knapper Weise und mit einem Augenzwinkern die Botschaft, auf die es ankommt: Auf die eigene Fitness und das Gewicht zu achten, damit es im Einsatz nicht zu Problemen kommt. Bewusst haben die Feuerwehr-Unfallkassen bei diesem Thema darauf verzichtet, einen Schulungsfilm mit belehrendem Charakter zu schaffen. Er soll seine wichtige Botschaft auf diesem Wege möglichst schnell verbreiten.</p>
<p>Der Film ist im Auftrag der Unfallversicherungsträger Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord und Feuerwehr-Unfallkasse Mitte in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Medien der Fachhochschule Kiel und der Kreisfeuerwehrzentrale Plön entstanden. Es ist bereits der zweite für das Internet produzierte Videoclip zur Unfallverhütung. Mit dem Medium Internet sollen vor allem junge Feuerwehrangehörige für Unfallverhütungsthemen im Feuerwehrdienst erreicht werden. Weitere Clips sind in Vorbereitung.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="349" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/fjCoH1TrQRE?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/v/fjCoH1TrQRE?version=3&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
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		<title>Überholmanöver: Hohes Risiko, kaum Zeitvorteil</title>
		<link>http://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/news/uberholmanover-hohes-risiko-kaum-zeitvorteil-17514</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 05:17:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Klöpper</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[VB & Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrsicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Überholmanöver]]></category>

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		<description><![CDATA[München &#8211; Überholmanöver sparen meist weit weniger Zeit ein als die meisten Verkehrsteilnehmer glauben. Dies hat der ADAC mit einer aktuellen Untersuchung gezeigt. Dabei wurden auf sechs Landstraßen jeweils zwei Testfahrer – ein konsequenter Überholer und ein defensiver Fahrer – auf die Strecke geschickt. Das Ergebnis der Vergleichsfahrten, die unter Einhaltung aller Verkehrsregeln durchgeführt wurden: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>München &#8211; Überholmanöver sparen meist weit weniger Zeit ein als die meisten Verkehrsteilnehmer glauben. Dies hat der ADAC mit einer aktuellen Untersuchung gezeigt. Dabei wurden auf sechs Landstraßen jeweils zwei Testfahrer – ein konsequenter Überholer und ein defensiver Fahrer – auf die Strecke geschickt. Das Ergebnis der Vergleichsfahrten, die unter Einhaltung aller Verkehrsregeln durchgeführt wurden: Der durchschnittliche Zeitgewinn des Überholers gegenüber dem gemächlicheren Hinterher-Fahrer betrug auf den rund 20 Kilometer langen Strecken nur knapp eineinhalb Minuten.</strong></p>
<p><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/03/280311-ueberholen.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-17515" title="Überholmanöver: Hohes Risiko, kaum Zeitvorteil. Foto: ADAC" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/03/280311-ueberholen.jpg" alt="Überholmanöver: Hohes Risiko, kaum Zeitvorteil. Foto: ADAC" width="300" height="200" /></a>Wenn es keine sichere Überholsituation gab oder wenn überholte Fahrzeuge wenig später abbogen, erreichten beide Piloten trotz ihrer unterschiedlichen Strategie gemeinsam das Ziel. Nur selten konnte ein größerer Zeitvorteil als zwei Minuten erzielt werden. Fazit: Unter günstigen Umständen und bei normalem Verkehr lassen sich – wenn konsequent alle Fahrzeuge überholt werden – durchschnittlich zehn Prozent Zeit einsparen. Diese Fahrweise erfordert permanent die höchste Aufmerksamkeit des Fahrers und verleitet zudem massiv zum Überschreiten des Tempolimits. Dadurch erhöht sich das Unfallrisiko.</p>
<p>Nach dem Abkommen von der Fahrbahn ist Überholen die zweite wesentliche Ursache für sehr schwere Landstraßenunfälle. Nach Schätzungen des ADAC sind bis zu 400 Verkehrstote jährlich die Folge. Gefährliche Situationen entstehen, wenn die Geschwindigkeit des Gegenverkehrs falsch eingeschätzt werden, wenn trotz unzureichender Sicht überholt wird, wenn zum Überholen angesetzt wird, obwohl gerade Gegenverkehr vorbeifährt oder wenn ein Fahrer aufgrund überhöhter Geschwindigkeit während des Überholmanövers die Kontrolle über sein Fahrzeug verliert. <em>(Text/Foto: ADAC)</em></p>
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		<title>Crash-Kurs: Kampagne soll Unfälle verhindern</title>
		<link>http://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/news/crash-kurs-kampagne-soll-unfalle-verhindern-15611</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 13:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Klöpper</dc:creator>
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		<category><![CDATA[VB & Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Unfallpr]]></category>

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		<description><![CDATA[Düsseldorf &#8211; Die nordrhein-westfälische Polizei startete am Montag eine Kampagne, um die Zahl von Verkehrsunfällen nachhaltig zu verringern. Das Konzept heißt &#8220;Crash Kurs NRW&#8221; und richtet sich direkt und emotional an 16- bis 19-Jährige. &#8220;Unser Ziel ist es, mittelfristig alle jungen Leute in NRW mit Crash Kurs  zu erreichen&#8221;, sagte Innenminister Ralf Jäger bei der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Düsseldorf &#8211; Die nordrhein-westfälische Polizei startete am Montag eine Kampagne, um die Zahl von Verkehrsunfällen nachhaltig zu verringern. Das Konzept heißt &#8220;Crash Kurs NRW&#8221; und richtet sich direkt und emotional an 16- bis 19-Jährige. &#8220;Unser Ziel ist es, mittelfristig alle jungen Leute in NRW mit Crash Kurs  zu erreichen&#8221;, sagte Innenminister Ralf Jäger bei der Vorstellung des Präventionskonzeptes in Köln. Nach Angaben des Innenministeriunms handelt es sich um eine bundesweit &#8220;einmalige Kampagne&#8221;.</strong></p>
<p><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/01/240111-crashkurs.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-15612" title="Logo Crash-Kurs NRW" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/01/240111-crashkurs.jpg" alt="Logo Crash-Kurs NRW" width="300" height="247" /></a>Der Anteil von jugendlichen Verkehrsteilnehmern bei den Verursachern von Unfällen ist mit 18 Prozent überproportional hoch. Ihr Anteil an der Bevölkerung liegt bei acht Prozent. Jedes Jahr sterben über 100 Menschen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren. „Das ist alarmierend und Anlass für die NRW-Polizei mit Partnern neue Wege zu gehen“, sagte Jäger.</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.crashkurs.nrw.de" target="_blank">Crash Kurs NRW</a>&#8221; zeigt mit eindringlichen Bildern und emotionalen Berichten, dass Verkehrsunfälle ihre Ursachen haben. Es wird vermittelt, dass Verkehrsunfälle nicht einfach nur so passieren, sondern weil Verkehrsteilnehmer Regeln missachtet haben. &#8220;Unsere Botschaft ist so einfach wie wirkungsvoll: Nur wenn wir uns im Straßenverkehr an die Regeln halten, schützen wir Leben – das der anderen und unser eigenes&#8221;, sagte Jäger.</p>
<p>Polizisten, Rettungssanitäter, Notärzte, Notfallseelsorger und Angehörige von Unfallopfern schildern als direkt Betroffene über die Ursachen von Verkehrsunfällen sowie über die oftmals schrecklichen Folgen. Sie erzählen von ihren ganz persönlichen Erfahrungen. Damit sprechen sie direkt die Gefühle an und aktivieren das Vorstellungsvermögen der jugendlichen Zuhörer.</p>
<p><strong>Rettungskräfte berichten von dramtischen Ereignissen</strong></p>
<p>Ein Polizist beispielsweise berichtet, wie er an einer Unfallstelle schwerverletzte und tote Jugendliche vorfand und wie es zu diesem verheerenden Unfall kam. Eine Notärztin schildert den vergeblichen Versuch, einen schwerst Verletzten zu reanimieren: &#8220;Ich habe ihm Sauerstoff gegeben, ihn beatmet, eine Herzdruck-Massage durchgeführt, um den Kreislauf in Gang zu halten. Ich habe ihm Medikamente, Infusionen gegeben, eine zeitlang versucht, ihn wiederzubekommen bis dann die Nulllinie im EKG erschien.&#8221; Ein Notfallseelsorger beschreibt die Reaktionen der Angehörigen, die von lautem Schreien über Wut auf den Notarzt bis hin zur totalen Starre reichen: &#8220;Dass Vater und Mutter sich angucken und kein Wort sagen, sich nicht mal bewegen und dass das bis zu einer halben Stunde dauern kann, bevor sich dann ein unermessliches Leid ausbreitet.&#8221;</p>
<p><strong>Aufklärung in vielen schulischen Bereichen</strong></p>
<p>&#8220;Crash Kurs NRW&#8221; ist ein komplettes Programm, das auch die Vor- und Nachbereitung in den Schulen  mit entsprechenden Unterrichtsmaterialien und einem Kurs-Handbuch vorbereitet hat. So können Lehrer für den Physik-Unterricht eine Software nutzen, die Verkehrsunfälle und deren Ent-stehung simuliert. Es gibt Anregungen, wie das Thema &#8220;Anhalteweg und Aufprallgeschwindigkeit&#8221; in den Unterricht eingebettet werden kann. Die Kölner Universität, die die Kampagne wissenschaftlich begleitet, bietet Lehrerfortbildungen zum Thema &#8220;Crash Kurs NRW&#8221; an.</p>
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		<title>Kein Schadenersatz wegen Rauchmelder-Alarm</title>
		<link>http://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/news/kein-schadenersatz-wegen-rauchmelder-alarm-15323</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 13:45:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Klöpper</dc:creator>
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		<category><![CDATA[VB & Prävention]]></category>
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		<category><![CDATA[Rauchmelder]]></category>
		<category><![CDATA[Urteil]]></category>

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		<description><![CDATA[Hannover &#8211; Rauchmelder schlagen mitunter fälschlicherweise Alarm. Wenn die Feuerwehr in solchen Fällen anrückt, ist es unter Umständen unvermeidlich, die Wohnungstür aufzubrechen, damit die Einsatzkräfte so schnell wie möglich in die betreffenden Räume gelangen. Doch haftet der Mieter für solche Schäden? Das Immobilienportal myimmo.de liefert Antworten. Über einen ähnlichen Fall wurde am Amtsgericht Hannover entschieden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hannover &#8211; Rauchmelder schlagen mitunter fälschlicherweise Alarm. Wenn die Feuerwehr in solchen Fällen anrückt, ist es unter Umständen unvermeidlich, die Wohnungstür aufzubrechen, damit die Einsatzkräfte so schnell wie möglich in die betreffenden Räume gelangen. Doch haftet der Mieter für solche Schäden? Das Immobilienportal myimmo.de liefert Antworten.</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-8787" title="Montage eines Rauchmelders. Foto: bvbf" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2010/04/260410_bvbf-Rauchmelderpflicht.jpg" alt="Montage eines Rauchmelders. Foto: bvbf" width="266" height="400" />Über einen ähnlichen Fall wurde am Amtsgericht Hannover entschieden. Ein Mieter hatte ohne vorherige Absprache mit dem Eigentümer einen Rauchmelder in seiner Wohnung installiert. Als dieser aufgrund nachlassender Batteriespannung einen Signalton abgab, verständigten die besorgten Nachbarn die Feuerwehr. Da die Einsatzkräfte die Wohnungstür gewaltsam öffnen mussten, entstand ein Schaden von rund 1.600 Euro. Der Eigentümer der Mietwohnung verlangte von dem Mieter Schadenersatz. Das Amtsgericht Hannover urteilte in diesem Fall jedoch zugunsten des Mieters.</p>
<p>Das Gericht begründete das Urteil damit, dass aufseiten des Mieters keine Pflichtverletzung vorgelegen habe, denn das eigenständige Einbauen von Rauchmeldern sei erlaubt und erhöhe zudem die Sicherheit der Mietsache. Selbst wenn der Mieter vergessen habe, die Batterien des Rauchmelders zu wechseln, und infolge des entsprechenden Signaltons die Feuerwehr alarmiert werde, liege keine Pflichtverletzung vor. <em>(Foto: bvbf)</em></p>
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		<title>Urteil spricht gegen Nagelplattenbinder</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 15:02:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Klöpper</dc:creator>
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		<category><![CDATA[TOP-THEMEN]]></category>
		<category><![CDATA[VB & Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Dachkonstruktion]]></category>
		<category><![CDATA[Nagelplattenbinder]]></category>
		<category><![CDATA[Supermarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Minden (NW) &#8211; Interessantes Urteil des Verwaltungsgerichtes Minden: Der Bauherr eines Lebensmittelmarktes kann zu baulichen Brandschutzmaßnahmen verpflichtet werden, die die Durchführung wirksamer Löscharbeiten auch nach der Evakuierung des Gebäudes ermöglichen. Ein kontrolliertes Abbrennenlassen eines Supermarktes sei mit einem ordnungsgemäßen Brandschutz nicht zu vereinbaren. Der aktuell veröffentlichte Richterspruch richtet sich indirekt auch gegen die bei der Feuerwehr so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Minden (NW) &#8211; Interessantes Urteil des Verwaltungsgerichtes Minden: Der Bauherr eines Lebensmittelmarktes kann zu baulichen Brandschutzmaßnahmen verpflichtet werden, die die Durchführung wirksamer Löscharbeiten auch nach der Evakuierung des Gebäudes ermöglichen. Ein kontrolliertes Abbrennenlassen eines Supermarktes sei mit einem ordnungsgemäßen Brandschutz nicht zu vereinbaren. Der aktuell veröffentlichte Richterspruch richtet sich indirekt auch gegen die bei der Feuerwehr so gefürchteten Nagelplattenbinder.</strong></p>
<p>Die Klägerin, eine Bauträgergesellschaft, hatte sich gegen Brandschutzauflagen gewandt, die der beklagte Kreis Lippe für einen Lebensmittelmarkt in Extertal-Asmissen gemacht hatte. Unter anderem war gefordert worden, die Statik für die von ihr gewählte Dachkonstruktion aus sogenannten Nagelplattenbindern nachzuweisen und ausreichende Rauchabzugsmöglichkeiten zu schaffen. Die Klägerin vertrat die Auffassung, den Anforderungen des Brandschutzes sei Genüge getan, wenn eine frühzeitige Branderkennung und schnelle Räumung des Gebäudes sichergestellt sei. Wenn das Schutzziel Menschenrettung erreicht sei, könne das Gebäude kontrolliert abbrennen, ohne dass ein Feuerwehreinsatz im Gebäudeinneren erfolgen müsse.</p>
<p><strong>Feuerwehreinsatz nur möglich, wenn kein Dacheinsturz droht</strong></p>
<p>Dem schloss sich die zuständige 9. Kammer des Verwaltungsgerichts nicht an. Die vom Beklagten gestellten Brandschutzanforderungen dienten der Gefahrenabwehr. Die von der Klägerin gewählte Dachkonstruktion weise keinen Brandwiderstand auf, und schon beim Ausfall eines einzigen Nagelplattenbinders könne es zu einem schlagartigen Einsturz des gesamten Daches kommen. Dies sei mit den allgemein anerkannten Regeln der Technik nicht zu vereinbaren; auch ein Feuerwehreinsatz im Inneren des Gebäudes könne nur erfolgen, wenn sichergestellt sei, dass die Dachkonstruktion nicht vorzeitig einstürze.</p>
<blockquote><p><strong>Weitere Artikel zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/nachrichten/einsatze/aldi-markt-brennt-vollstandig-nieder-3874" target="_blank">Aldi-Markt brennt vollständig nieder</a></li>
<li><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/nachrichten/einsatze/feuer-zerstort-einkaufsmarkt-8781" target="_blank">Feuer zerstört Einkaufsmarkt</a></li>
<li><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/nachrichten/einsatze/sonderpostenmarkt-in-vollbrand-brandstiftung-11069" target="_blank">Sonderpostenmarkt in Vollbrand: Brandstiftung?</a></li>
</ul>
</blockquote>
<p>Die geforderte Rauchabzugsmöglichkeit sei ebenfalls rechtens, weil dies im Brandfall zu einer Verbesserung der Sichtbedingungen für die Feuerwehr führe, so dass ein Brandherd im Gebäudeinneren, der noch nicht das gesamte Gebäude erfasst habe, noch bekämpft werden könne. Das Brandschutzkonzept der Klägerin, wonach der Einsatz der Feuerwehr nur von außen und mit dem Ziel erfolge, den Lebensmittelmarkt kontrolliert abbrennen zu lassen, sei mit bauordnungsrechtlichen Vorschriften unvereinbar, weil es wirksame Löscharbeiten nicht ermögliche.</p>
<p>(Urteil vom 16.12.2010 &#8211; 9 K 1694/09 -, nicht rechtskräftig.)</p>
<div id="attachment_15254" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><img class="size-full wp-image-15254 " title="Klassischer Brandfall: Ein Discounter brennt im November 2009 in Kreuth (BY). Die Dachstühle derartiger Gebäude werden überwiegend mit Nagelplattenbindern errichtet, die im Brandfall sehr rasch ihren Halt verlieren und einstürzen. Foto: Georg Jackl" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2011/01/120111-aldi.JPG" alt="Klassischer Brandfall: Ein Discounter brennt im November 2009 in Kreuth (BY). Die Dachstühle derartiger Gebäude werden überwiegend mit Nagelplattenbindern errichtet, die im Brandfall sehr rasch ihren Halt verlieren und einstürzen. Foto: Georg Jackl" width="540" height="360" /><p class="wp-caption-text">Klassischer Brandfall: Ein Discounter brennt im November 2009 in Kreuth (BY). Die Dachstühle derartiger Gebäude werden überwiegend mit Nagelplattenbindern errichtet, die im Brandfall sehr rasch ihren Halt verlieren und einstürzen. Foto: Georg Jackl</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Rauchmelder werden mehrfach zu Rettern</title>
		<link>http://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/einsatze/rauchmelder-werden-mehrfach-zu-rettern-14421</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 16:56:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Klöpper</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einsätze]]></category>
		<category><![CDATA[VB & Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchmelder]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin &#8211; Gleich mehrfach haben Rauchmelder am Sonntag und Montag in Deutschland ihr Können unter Beweis gestellt. Dank der frühzeitigen Brandmeldung konnten Sachschäden verhindert &#8211; und mindestens in einem Fall sogar Leben gerettet werden. In Schwelm (NW) meldete ein Rauchmelder am Sonntagvormittag einen Zimmerbrand. Ein Nachbar war zunächst auf das Piepsen aus einer Wohnung, dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin &#8211; Gleich mehrfach haben Rauchmelder am Sonntag und Montag in Deutschland ihr Können unter Beweis gestellt. Dank der frühzeitigen Brandmeldung konnten Sachschäden verhindert &#8211; und mindestens in einem Fall sogar Leben gerettet werden. </strong></p>
<p><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2010/12/061210-iserlohn.JPG"><img class="alignleft size-full wp-image-14422" title="Brand in Iserlohn, die Feuerwehr ist vor Ort: Ein Rauchmelder rettete eine Familie. Foto: Rutsch/Feuerwehr" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2010/12/061210-iserlohn.JPG" alt="Brand in Iserlohn, die Feuerwehr ist vor Ort: Ein Rauchmelder rettete eine Familie. Foto: Rutsch/Feuerwehr" width="350" height="262" /></a>In <strong>Schwelm (NW)</strong> meldete ein Rauchmelder am Sonntagvormittag einen Zimmerbrand. Ein Nachbar war zunächst auf das Piepsen aus einer Wohnung, dann auf ein verdächtiges Knistern aufmerksam geworden. Die Feuerwehr konnte in der verqualmten Wohnung einen Adventskranz ablöschen.</p>
<p>Am Nachmittag war es ebenfalls eine Adventskerze, die einen Entstehungsbrand in <strong>München</strong> verursachte. Ein Teelicht auf einer Serviette geriet im Zimmer einer Bewohnerin eines Seniorenheimes in Brand. Ein Rauchmelder schlug in dem Raum sofort an, die automatische Brandmeldeanlage setzte nicht nur die Feuerwehr, sondern auch das Heim-Personal in Gang. Die Mitarbeiter konnten das Feuer noch in der Entstehung ablöschen.</p>
<p>Ein weiterer Adventskranz brannte am Abend in <strong>Walsrode (NI)</strong>. Während sich die Bewohner eines Einfamilienhauses in der Küche aufhielten, fing das Gesteck im Wohnzimmer Feuer. Erst als ein Rauchmelder im Flur anschlug, bemerkten die Bewohner den Brand. Der Rauch war durch die geöffnete Tür in den Flur gezogen. Die Personen löschten das Feuer mit Wasser und riefen die Feuerwehr. Die Freiwillige Feuerwehr Walsrode führte Nachlöscharbeiten durch.</p>
<p>In der Nacht zu Montag weckte das Signal eines Rauchmelders eine 34-Jährige in <strong>Iserlohn (NW)</strong>. Im Keller ihres Wohnhauses war ein Brand ausgebrochen. Die Frau konnte sich und ihren 17 Monate alten Sohn ins Freie retten. Die Befürchtung, der Bruder des Mannes könnte sich noch im Haus aufhalten, bestätigte nicht. Die Berufsfeuerwehr Iserlohn sowie die Löschgruppe Oestrich löschten unter anderem eine brennende Waschmaschine sowie einen Trockner im Untergeschoss.  Eine Brandausbreitung konnte verhindert werden. <em>(Foto: Rutsch / Feuerwehr)</em></p>
<blockquote><p><strong>Weitere Artikel zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/service/ausbildung/normentwurf-fur-private-rauchmelder-11889" target="_blank">Normentwurf für private Rauchmelder</a></li>
<li><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/produktebranche/wirtschaftsnews/rauchmelder-in-neun-landern-pflicht-8785" target="_blank">Pflicht in neun Ländern</a></li>
<li><a href="http://" target="_blank">Rauchmelderpflicht gilt als erfolgreich</a></li>
<li><a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/nachrichten/einsatze/rauchmelder-rettet-rentner-8566" target="_blank">Rauchmelder rettet Rentner</a></li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Öffentlichkeitsarbeit auf Amerikanisch</title>
		<link>http://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/news/offentlichkeitsarbeit-auf-amerikanisch-13180</link>
		<comments>http://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/news/offentlichkeitsarbeit-auf-amerikanisch-13180#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Oct 2010 05:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Klöpper</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotogalerie]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[TOP-THEMEN]]></category>
		<category><![CDATA[VB & Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Florida]]></category>
		<category><![CDATA[Hummer]]></category>
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		<category><![CDATA[National Fire Prevention Week]]></category>
		<category><![CDATA[NFPA]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbeugender Brandschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Naples (USA) - Die &#8220;National Fire Prevention Week&#8221; hat in der vergangenen Woche zahlreiche Feuerwehren in den USA beschäftigt. Vielerorts führten die Feuerwehren Aktionen durch, um die Öffentlichkeit über das Thema &#8220;Vorbeugender Brandschutz&#8221; aufzuklären. Feuerwehr-Magazin-Redakteur Michael Klöpper hat sich in Naples (Florida) ein Beispiel angesehen, wie Öffentlichkeitsarbeit auf Amerikanisch funktioniert. Der Radio-Werbespot dudelte stündlich: &#8220;Ihr lokaler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Naples (USA) - Die &#8220;National Fire Prevention Week&#8221; hat in der vergangenen Woche zahlreiche Feuerwehren in den USA beschäftigt. Vielerorts führten die Feuerwehren Aktionen durch, um die Öffentlichkeit über das Thema &#8220;Vorbeugender Brandschutz&#8221; aufzuklären. Feuerwehr-Magazin-Redakteur Michael Klöpper hat sich in Naples (Florida) ein Beispiel angesehen, wie Öffentlichkeitsarbeit auf Amerikanisch funktioniert.</strong></p>
<p>Der Radio-Werbespot dudelte stündlich: &#8220;Ihr lokaler Feuerwehr-Distrikt lädt Sie anlässlich der Fire Prevention-Week zu einem Schautag ein!&#8221; Tagelang brachte das Lokalradio die Werbung, auch die örtliche Presse der 21.000-Einwohner-Stadt Naples berichtete vorab über die geplante Aktion: Feuerwehrfahrzeuge seien zu sehen, Kinder könnten sich mit &#8220;Smokey Bear&#8221; fotografieren lassen (dem Waldbrandschutz-Maskottchen), außerdem gäbe es kostenlose Hot Dogs. In der völlig übersättigten amerikanischen Werbewelt muss sich also auch die Feuerwehr einreihen, wenn sie wahrgenommen werden möchte.</p>
<p>Samstagmorgen, der Veranstaltungstag. Die Präsentation findet auf einem Parkplatz gegenüber einer großen Einkaufsmall statt. Ein guter Ort für Spontanbesucher. Schon von weitem sind zwei aufgerichtete Drehleitern zu erkennen, dazwischen weht eine große US-Flagge. Die Werbung scheint gefruchtet zu haben: Menschenmassen strömen auf einem Fußweg am Veranstaltungsgelände entlang. Doch der zweite Blick enthüllt die Wahrheit: Die Mehrheit der Familien scheint nicht die Feuerwehr besuchen zu wollen &#8211; sondern den Zoologischen Garten gegenüber. Andere zieht es ins Einkaufszentrum, viele wollen ein Schüler-Baseballspiel auf dem Sportplatz neben der Feuerwehr-Aktionsmeile sehen. Immerhin: Ein paar Neugierige kommen dann doch zu den Firefightern.</p>
<p>Verschiedene Partyzelte säumen einen Fußweg, der zu einem Parkplatz führt. Hier werden kostenlose Infobroschüren zu verschiedenen Themen angeboten, außerdem Werbegeschenke &#8211; vor allem für Kinder. Viele von ihnen setzten sich stolz einen Plastik-Feuerwehrhelm auf den Kopf oder pinnen sich ein &#8220;Firefighter-Abzeichen&#8221; ans T-Shirt. Auf Radiergummis, Linealen und Ansteckern sind Werbebotschaften aufgedruckt &#8211; oder die Produkte machen allgemein Image-Werbung für die Feuerwehr. Das offizielle T-Shirt der Feuerwehr ist für jedermann für 15 Dollar erhältlich. Zwischen den kostenlosen Gaben versuchen Feuerwehrleute hier und da ihre Gäste in Gespräche zu verwickeln &#8211; teils erfolgreich. So präsentiert einer der Helfer Feuerzeuge, die aufgrund ihrer optischen Form an Spielzeuge erinnern. Da gibt es Comicfiguren, Tiere, Waffen. &#8220;Was sollte ein Kind sonst machen, als damit spielen zu wollen?&#8221; fragt der Kamerad. &#8220;Solche Feuerzeuge haben gefährliche Folgen &#8211; entsorgen sie sie lieber, verwenden Sie normale!&#8221;</p>
<p>Nicht nur die Feuerwehr aus Naples präsentiert sich an diesem Tag, aus dem gesamten Collier County sind verschiedene Einheiten angerückt &#8211; auch vom Sheriff Department, vom Rettungsdienst und der Forstbehörde. Letztere bemüht sich vor allem um Aufklärung, wie Waldbrände verhindert werden können. Regelmäßig haben die Einsatzkräfte mit Buschbränden, unter anderem in den Everglades-Sümpfen, zu tun. Die Forstbehörde hält im County zwei eigene Wachen mit Löschfahrzeugen, Bulldozern sowie einem Hubschrauber und einem kleinen Beobachtungsflugzeug bereit. &#8220;Nicht viel, wenn man die Größe unseres Bezirkes bedenkt&#8221;, erklärt einer der Waldbrandspezialisten seinen Besuchern.</p>
<p>Vor seinem Stand kurvt unterdessen ein halbmannshohes Plastik-Feuerwehrauto mit Blinklicht. Am Steuer sitzt ein Plüsch-Dalmatiner (das Maskottchen der US-Feuerwehren). Der Clou: Das Fahrzeug fährt nicht nur wie von Geisterhand, der Dalmatiner spricht auch mit den umstehenden Kindern, beantwortet Fragen &#8211; und gibt Tipps. Was den faszinierten Kindern entgeht: In wenigen Metern Entfernung läuft einer der Feuerwehrleute mit einer Funkfernsteuerung und einem Headset. Er ist es, der die Rolle des Dalmatiners übernimmt.</p>
<p>Eine Fahrzeugshow rundet die Darstellung ab. Was dabei aus europäischer Sicht ungewöhnlich anmuten mag &#8211; Buschlöschfahrzeug auf Hummer, ein blaues Löschfahrzeug, ein Panzerwagen der SWAT-Einheit -, ist für die Amerikaner oftmals nichts Besonderes. Vor dem American Lafrance-Oldtimer aus dem Jahr 1931 posiert dann doch der eine oder andere für ein Erinnerungsfoto. Und eine Szene scheint merkwürdig vertraut: Der kleine Junge, der sich staunend von seiner Mutter die ausgefahrene Drehleiter zeigen lässt: &#8220;Wow, ist die groß!&#8221;</p>

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	<!-- Slideshow link -->
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		<a class="slideshowlink" href="http://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/news/offentlichkeitsarbeit-auf-amerikanisch-13180?show=slide">
			[Zeige als Diashow]		</a>
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			<a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/gallery/veranstaltung-feuerwehr-naples/001.jpg" title="Eingangsbereich zur Feuerwehrmeile. An den Zeltständen werden Infomaterial, Werbegeschänke und Gratis-Burger angeboten. Foto: Michael Klöpper" class="shutterset_set_72" >
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			<a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/gallery/veranstaltung-feuerwehr-naples/002.jpg" title="Zwei ausgefahrene Drehleitern machen weithin sichtbar Werbung für die Veranstaltung. Foto: Michael Klöpper" class="shutterset_set_72" >
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			<a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/gallery/veranstaltung-feuerwehr-naples/003.jpg" title="Waldbrandlöschfahrzeug auf Hummer. Foto: Michael Klöpper" class="shutterset_set_72" >
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			<a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/gallery/veranstaltung-feuerwehr-naples/004.jpg" title="Ein Schüler lässt sich von zwei Polizisten Fragen zum SWAT-Panzerwagen beantworten. Foto: Michael Klöpper" class="shutterset_set_72" >
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			<a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/gallery/veranstaltung-feuerwehr-naples/005.jpg" title="Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Big Corkscre Island auf einem Freightliner. Vor allem für Waldbrände wird dieses Fahrzeug genutzt. Foto: Michael Klöpper" class="shutterset_set_72" >
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			<a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/gallery/veranstaltung-feuerwehr-naples/006.jpg" title="Blaues Löschfahrzeug: Engine 32 des Immokalee Fire Department. Foto: Michael Klöpper" class="shutterset_set_72" >
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			<a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/gallery/veranstaltung-feuerwehr-naples/007.jpg" title="Ambulance (Rettungswagen) des Collier County. Foto: Michael Klöpper" class="shutterset_set_72" >
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			<a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/gallery/veranstaltung-feuerwehr-naples/008.jpg" title="Eine Sanitäterin erklärt Besuchern den Rettungswagen. Foto: Michael Klöpper" class="shutterset_set_72" >
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			<a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/gallery/veranstaltung-feuerwehr-naples/009.jpg" title="Tanklöschfahrzeug des Golden Gate Fire Department für Waldbrandeinsätze - mit bemerkenswerten Astabweisern. Foto: Michael Klöpper" class="shutterset_set_72" >
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			<a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/gallery/veranstaltung-feuerwehr-naples/010.jpg" title="Faszinierend für Kinder: Der Plüsch-Dalmatiner konnte sein &quot;Einsatzfahrzeug&quot; selbst fahren - und mit den Kindern sprechen... Foto: Michael Klöpper" class="shutterset_set_72" >
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			<a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/gallery/veranstaltung-feuerwehr-naples/011.jpg" title="...mit etwas Abstand steuerte ein Feuerwehrmann das Maskottchen und konnte dank Funkheadset Kontakt mit den Kindern aufnehmen. Foto: Michael Klöpper" class="shutterset_set_72" >
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			<a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/gallery/veranstaltung-feuerwehr-naples/012.jpg" title="Das Veranstaltungsgelände: Ein Parkplatz neben einem Einkaufszentrum. Foto: Michael Klöpper" class="shutterset_set_72" >
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			<a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/gallery/veranstaltung-feuerwehr-naples/013.jpg" title="Auch die Fahrzeuge der regionalen Feuerwehr-Führung waren zu bewundern. Foto: Michael Klöpper" class="shutterset_set_72" >
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			<a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/gallery/veranstaltung-feuerwehr-naples/014.jpg" title="Die &quot;Florida Division of Forestry&quot;, die auch für die Waldbrandbekämpfung und -vermeidung zuständig ist, hatte ebenfalls einen Stand. Foto: Michael Klöpper" class="shutterset_set_72" >
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			<a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/gallery/veranstaltung-feuerwehr-naples/015.jpg" title="Gezeigt wurde die Ausrüstung der Forst-Brandbekämpfer, samt Säge aus Germany. Foto: Michael Klöpper" class="shutterset_set_72" >
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			<a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/gallery/veranstaltung-feuerwehr-naples/016.jpg" title="Der Forstbehörde stehen auch Bulldozer auf Lkw zur Verfügung, die eingesetzt werden, um Brandschneisen zu ziehen. Foto: Michael Klöpper" class="shutterset_set_72" >
								<img title="016" alt="016" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/gallery/veranstaltung-feuerwehr-naples/thumbs/thumbs_016.jpg" width="100" height="75" />
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			<a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/gallery/veranstaltung-feuerwehr-naples/017.jpg" title="Patriotismus: Zwischen den Drehleitern weht eine große US-Flagge. Foto: Michael Klöpper" class="shutterset_set_72" >
								<img title="017" alt="017" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/gallery/veranstaltung-feuerwehr-naples/thumbs/thumbs_017.jpg" width="100" height="75" />
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			<a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/gallery/veranstaltung-feuerwehr-naples/018.jpg" title="In den Sümpfen der Everglades geht es nur mit Airboats schnell voran. Das Sheriff Department hat solche Boote. Foto: Michael Klöpper" class="shutterset_set_72" >
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			<a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/gallery/veranstaltung-feuerwehr-naples/019.jpg" title="Oldtimer aus dem Jahr 1931: Ein Löschfahrzeug auf American Lafrance. Reinsitzen war durchaus erlaubt. Foto: Michael Klöpper" class="shutterset_set_72" >
								<img title="019" alt="019" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/gallery/veranstaltung-feuerwehr-naples/thumbs/thumbs_019.jpg" width="100" height="75" />
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/gallery/veranstaltung-feuerwehr-naples/020.jpg" title="Einsatzfahrzeug der Feuerwehr von Everglades City/Ochopee. Es dient bei Verkehrsunfällen und Waldbränden als Vorauseinheit. Foto: Michael Klöpper" class="shutterset_set_72" >
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		<item>
		<title>Alarmfahrt-Unfall: Maschinist trägt Mitschuld</title>
		<link>http://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/eigenunfaelle/alarmfahrt-unfall-maschinist-tragt-mitschuld-11514</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 14:24:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Klöpper</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eigenunfälle]]></category>
		<category><![CDATA[VB & Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Alarmfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenunfall]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Sondersignal]]></category>

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		<description><![CDATA[Nürnberg - Blaulicht und Martinhorn sind kein Blanko-Freifahrtschein für Fahrzeuge im Einsatz. Ist die zu schnelle Fahrweise eines Einsatzfahrzeugs mit eingeschaltetem Sondersignal die Ursache für den Zusammenstoß mit einem nicht rechtzeitig ausweichenden Pkw, müssen sich beide den Gesamtschaden zur Hälfte teilen. Darauf hat jetzt das Oberlandesgericht Brandenburg bestanden (Az. 2 U 13/09). Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nürnberg - Blaulicht und Martinhorn sind kein Blanko-Freifahrtschein für Fahrzeuge im Einsatz. Ist die zu schnelle Fahrweise eines Einsatzfahrzeugs mit eingeschaltetem Sondersignal die Ursache für den Zusammenstoß mit einem nicht rechtzeitig ausweichenden Pkw, müssen sich beide den Gesamtschaden zur Hälfte teilen. Darauf hat jetzt das Oberlandesgericht Brandenburg bestanden (Az. 2 U 13/09).</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-11515" title="Symbolfoto: Verunglücktes Notarzteinsatzfahrzeug einer Feuerwehr. Foto: Günther Jungmann" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2010/08/090810-nefeigenunfall.jpg" alt="Symbolfoto: Verunglücktes Notarzteinsatzfahrzeug einer Feuerwehr. Foto: Günther Jungmann" width="300" height="200" />Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline (<a href="http://www.anwaltshotline.de/" target="_blank">http://www.anwaltshotline.de/</a>) berichtet, kam es zu dem Crash an einer Kreuzung. Das mit Sondersignal fahrende Einsatzfahrzeug stieß mit einem aus der Grün-Richtung kommenden Pkw zusammen. Die Autofahrerin hatte das Martinhorn nicht gehört und das Blaulicht zu spät wahrgenommen. Was einen Schaden von stolzen 7.762,12 Euro zur Folge hatte. Wofür die Frau aber nicht alleine aufkommen wollte.</p>
<p>Zu Recht, wie die Brandenburger Richter entschieden. Auch von Sondereinsatzfahrzeugen mit Vorfahrtsberechtigung gehe eine Betriebsgefahr aus, die bei einem solchen Unfall zu berücksichtigen sei. &#8220;Diese spezielle Betriebsgefahr wurde hier dadurch erheblich erhöht, dass das Fahrzeug &#8211; zwar rechtmäßig &#8211; über die rote Ampel in die normalerweise vorfahrtberechtigte Fahrbahn gesteuert wurde&#8221;, erklärt Rechtsanwalt Marc N. Wandt.</p>
<p>Laut Gutachten hatte der Fahrer des Einsatzfahrzeugs den Pkw mindestens in den letzten sieben Sekunden vor der Kollision sehen können und nach einem Abbremsen auf 22 km/h innerhalb der letzten Sekunde trotzdem noch einmal auf die Kollisionsgeschwindigkeit von 30 km/h beschleunigt. Er hätte sich aber unter Nutzung seines Vorfahrtsprivilegs in die Gefahrenstelle &#8220;hineintasten&#8221; müssen &#8211; so langsam fahren, dass er jederzeit sofort anhalten kann, wenn ein normalerweise vorfahrtberechtigtes Fahrzeug sich offenbar nicht auf die Absicht des Einsatzwagens eingestellt hat, ihm den Weg zu kreuzen. Weil er das nicht tat, haftet er trotz Blaulicht und Martinshorn für den Schaden mit. <em>(Foto: Günther Jungmann)</em></p>
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		<item>
		<title>Gefahr durch Hitze: Vorsicht beim Einsatz!</title>
		<link>http://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/news/gefahr-durch-hitze-vorsicht-beim-einsatz-10668</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 11:26:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Klöpper</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[TOP-THEMEN]]></category>
		<category><![CDATA[VB & Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hitze]]></category>
		<category><![CDATA[Kreislauf]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Bremen &#8211; Die ohnehin schon sommerlichen Temperaturen steigen weiter - und zum Wochenende könnten sie in Deutschland stellenweise die 35-Grad-Marke übersteigen. Eine enorm kreislaufbelastende Situation, die beim Feuerwehreinsatz gefährlich werden kann. Wir geben Tipps  für das richtige Verhalten von ehrenamtlichen Einsatzkräften. Trinken Sie fortwährend ausreichend Wasser bzw. geeignete (zucker-/alkoholfreie) Getränke - ein Einsatz kann jederzeit kommen. Wichtig für Wehrführer: Stellen Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bremen &#8211; Die ohnehin schon sommerlichen Temperaturen steigen weiter - und zum Wochenende könnten sie in Deutschland stellenweise die 35-Grad-Marke übersteigen. Eine enorm kreislaufbelastende Situation, die beim Feuerwehreinsatz gefährlich werden kann. Wir geben Tipps  für das richtige Verhalten von ehrenamtlichen Einsatzkräften.</strong></p>
<ul>
<li>Trinken Sie fortwährend ausreichend Wasser bzw. geeignete (zucker-/alkoholfreie) Getränke - ein Einsatz kann jederzeit kommen.</li>
<li>Wichtig für Wehrführer: Stellen Sie sicher, dass auf den Einsatzfahrzeugen ihrer Wehr für alle Kameraden ausreichend frisches Trinkwasser zur Verfügung steht (evtl. in Kühlboxen, aber nicht zu kalt).</li>
<li>Parken Sie den Privat-Pkw in der (Tief-) Garage bzw. sonstwie im Schatten. Wenn möglich Lüftungsschlitze öffnen, damit sich der Wagen nicht zu sehr aufheizt. Im Einsatzfall erst die Stauwärme entweichen lassen, dann einsteigen und losfahren. Kostet ein paar Sekunden &#8211; aber mit einem Kreislaufkollaps können Sie auch nicht mehr helfen.</li>
<li>Hören Sie auf ihren Körper: Wer ohnehin schon unter Schwindelgefühl und Kreislaufschwäche leidet, bzw. sonstwie &#8220;nicht fit&#8221; ist, darf keinesfalls an einem Einsatz teilnehmen. Deshalb dann am besten bei der Wehrführung abmelden, zur Not den Funkmelder ignorieren und besser einen Arzt aufsuchen.</li>
<li>Vierlagige Einsatzbekleidung nur so lange tragen, wie unbedingt notwendig. Sowie eine &#8220;Marscherleichterung&#8221; möglich ist, sollte diese angeordnet werden. Jacke erst an der Einsatzstelle schließen.</li>
<li>Atemschutzgeräteträger in Bereitstellung sollten sich sitzend im Schatten aufhalten können. Auch sonst gilt: Schattensuchen (wenn möglich) ist kein Zeichen von Schwäche!</li>
<li>Fordern Sie frühzeitig den Rettungsdienst zur Eigensicherung an, sofern dieser nicht automatisch mitalarmiert wurde. Atemschutzträger während/nach dem Einsatz medizinisch überwachen.</li>
<li>Auch wenn es vermeintlich &#8221;cool aussieht&#8221; &#8211; kein Wasser über den Kopf schütten und damit die Einsatzbekleidung durchnässen &#8211; diese ist nass nicht mehr für den Einsatz geeignet.</li>
<li>Wechselkleidung bereithalten.</li>
</ul>
<p>Sie haben weitere Tipps, Anmerkungen, Ergänzungen? Nutzen Sie einfach die Kommentarfunktion unter diesem Artikel!</p>
<div id="attachment_10670" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-10670" href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/2010/06/29/gefahr-durch-hitze-vorsicht-beim-einsatz/attachment/290610/"><img class="size-full wp-image-10670 " title="Archivfoto: Bei Sommerhitze in voller Montur zum Einsatz - das schlaucht. (Bild zeigt einen Flächenbrand bei Klempau (SH) am 31.08.2008). Foto: Christian Nimtz" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2010/06/290610.jpg" alt="Archivfoto: Bei Sommerhitze in voller Montur zum Einsatz - das schlaucht. (Bild zeigt einen Flächenbrand bei Klempau (SH) am 31.08.2008). Foto: Christian Nimtz" width="540" height="362" /></a><p class="wp-caption-text">Archivfoto: Bei Sommerhitze in voller Montur zum Einsatz - das schlaucht. (Bild zeigt einen Flächenbrand bei Klempau (SH) am 31.08.2008). Foto: Christian Nimtz</p></div>
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		<title>Brandschutzerziehung mit Behinderten</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 16:10:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Klöpper</dc:creator>
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		<category><![CDATA[VB & Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderte]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
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		<category><![CDATA[Eisingen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eisingen (BY) &#8211; Jeder Mensch ist anders – und das ist auch gut so. Wer will schon sein, wie jeder andere? Doch wer von normalen und behinderten Menschen spricht, stellt sich als &#8220;Normalo&#8221; oft ungewollt eine Stufe höher. Und wer sagt eigentlich, was normal ist und was nicht? Fakt ist: Menschen mit Behinderung, wie sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eisingen (BY) &#8211; Jeder Mensch ist anders – und das ist auch gut so. Wer will schon sein, wie jeder andere? Doch wer von normalen und behinderten Menschen spricht, stellt sich als &#8220;Normalo&#8221; oft ungewollt eine Stufe höher. Und wer sagt eigentlich, was normal ist und was nicht? Fakt ist: Menschen mit Behinderung, wie sie landläufig genannt werden, können vieles genauso lernen wie Menschen ohne Behinderung. Doch die Methoden müssen anders sein und gerade beim Thema Brandschutz-Aufklärung, muss es Helfer geben, die sich mit Hingabe darum kümmern.</strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-9662" href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/2010/05/26/brandschutzerziehung-mit-behinderten/brandschutz-aufklarung-fur-menschen-mit-behinderung/"><img class="alignleft size-full wp-image-9662" title="Brandschutz-Aufklärung für Menschen mit Behinderung. Foto: Florian Büh" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2010/05/3754A001-dfwr.jpg" alt="Brandschutz-Aufklärung für Menschen mit Behinderung. Foto: Florian Büh" width="350" height="233" /></a>Im St. Josefs-Stift in Eisingen gibt es solche Menschen. Einer von ihnen ist Michael Langenhorst. &#8220;Die Brandschutz-Aufklärung hier bringt noch mehr Spaß als bei Kindergartengruppen. Es ist einfach etwas ganz anderes&#8221;, sagt er. Der 31-Jährige ist seit 18 Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr Eisingen (Bayern) aktiv. Die Idee, Brandschutz-Aufklärung für Menschen mit Behinderung anzubieten, kam dabei eher durch Zufall. Alles begann, als der Diplom-Sozialpädagoge Langenhorst mit seinen Kameraden und anderen Wehren der umliegenden Gemeinden eine Übung im örtlichen St. Josefs-Stift durchführte. Damals arbeitete er auch in dem Wohnheim mit der angeschlossenen Werkstatt. &#8220;Plötzlich hatte ich ein Aha-Erlebnis&#8221;, beschreibt er. &#8220;Ein Bewohner, der mich kannte, sah mich und rannte weg – so sehr erschrak er, als er mich in meiner Feuerwehrbekleidung sah. Er hat mich einfach nicht erkannt. Dabei hatte ich nicht einmal Atemschutz angelegt, nur Helm und Uniform.&#8221; Das war kurz vor der Jahrtausendwende.</p>
<p>Gemeinsam mit seinem Wehrkameraden, dem ehemaligen Kreisjugendfeuerwehrwart Stefan Hupp, seinem heutigen 1. Kommandanten, kam ihm die Idee. Warum sollte die Brandschutz-Erziehung, die seit 1996 bereits von beiden im Kindergarten erfolgreich durchgeführt wurde, nicht auch bei den Bewohnern der Behinderteneinrichtungen und den Beschäftigten der Werkstätten für behinderte Menschen funktionieren? &#8220;Uns war klar: Das geht nur, wenn ausgebildete Pädagogen der Einrichtung dabei sind. Wir müssen ja wissen, was die Menschen für Hilfe benötigen und wo auch wir aufpassen müssen.&#8221; Sehr schnell startete das Konzept noch im Jahr 2000 und die Mitarbeiter wurden einbezogen. Durch die Unterstützung der Volkshochschule wurden die Kurse also für alle Menschen gemeinsam durchgeführt, in den folgenden zwei Jahren sogar verdoppelt. &#8220;Wir haben dabei gelernt: Wenn wir einen Inhalt machen und den Inhalt hat der Mensch nicht verinnerlicht, dann liegt es nicht an diesem Menschen, dem Kursteilnehmer, sondern an meiner Person. Ich habe dann vielleicht die falsche Methode angewendet oder ich hab zu schnell gesprochen oder zu langsam. Habe ich ihm etwas schriftlich gegeben, obwohl er nicht lesen kann? Daher ist es so wichtig, sich intensiv mit den Betreuern vorzubereiten&#8221;, verrät Michael Langenhorst aus seinem Erfahrungsschatz der letzten zehn Jahre.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/rYz77OBe5qc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/rYz77OBe5qc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Doch ab und an wurden die Ratschläge der Experten auch extra nicht beachtet: &#8220;Selbst das bis dahin verbotene Thema ‚Notrufknopf‘, der mit der Brandmeldeanlage verbunden ist, haben wir angefasst, obwohl uns abgeraten wurde.&#8221; Doch nur so konnte das Tabu für die Menschen mit Behinderung endlich mit Leben gefüllt werden. Von nun an gab es nicht nur die Ansage, den Knopf nicht zu drücken. Jetzt lernten sie, wann sie ihn eben doch nutzen dürfen – nämlich im Notfall, bei Feuer. &#8220;Niemals zum Spaß oder weil wir die Feuerwehrleute sehen wollen&#8221;, erklärt Erich Sonnenberg (40) und grinst dabei. Natürlich war das eine Entscheidung, die nicht so ohne weiteres hingenommen wurde und durchaus kritisch beobachtet wurde. Doch der Erfolg gab den Feuerwehrleuten recht: &#8220;Es hat keiner seither missbräuchlich auf den Knopf gedrückt&#8221;, sagt auch Dr. Andrea Schödl (36). Die Referentin des St. Josefs-Stifts ist sich sicher: Die Brandschutz-Aufklärungen mit der Freiwilligen Feuerwehr Eisingen sind erfolgreich und vorbildlich und durch nichts zu ersetzen. &#8220;Das zeigt, wie unsere Menschen umsichtig und vorsichtig mit dem Thema umgehen&#8221;, bestätigt Michael Langenhorst.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-9663" href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/2010/05/26/brandschutzerziehung-mit-behinderten/carolin-schmidt-erhalt-von-ferdinand-schiller-die-urkunde/"><img class="alignright size-full wp-image-9663" title="Carolin Schmidt erhält von Ferdinand Schiller die Urkunde. Foto: Florian Büh" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2010/05/3754A045-dfwr.jpg" alt="Carolin Schmidt erhält von Ferdinand Schiller die Urkunde. Foto: Florian Büh" width="350" height="233" /></a>Ein ganzes Wochenende lernen die Kursteilnehmer alles zu den Themen: Welche Materialien können brennen, wie wird ein Notruf richtig abgesetzt und was muss dabei beachtet werden? Natürlich vermittelt der Kurs, was getan werden muss, wenn es doch einmal brennt. Doch keine der Aufgaben wird nur theoretisch besprochen. Wie kann ein Raum verlassen werden, der verraucht ist? Klar, man muss sich auf den Boden legen und herausrobben. &#8220;Der Rauch bleibt dann über uns und wir kriegen unten Luft&#8221;, sagt Ziska Sonnenberg (35). &#8220;Das ist ja aber noch nie passiert&#8221;, sagt sie und schaut ihren neben ihr sitzenden Mann Erich an. In diesem Moment sagt Michael Langenhorst: &#8220;Na, dann zeig mal, dass ihr das könnt.&#8221; Die Stühle fliegen zur Seite, die Menschen lassen sich auf den Boden fallen, krabbeln nach draußen. Hinter der Tür stehen sie wieder auf. Klar! Der imaginäre Rauch hat sich ja verzogen, die Haustür ist ja auch offen – die Welt kann so einfach sein. Jasmin Wolf (24) ist eine der letzten in der Reihe. Sven Mangiagli (33), ihr Freund, ist fürsorglich, schaut immer wieder, wo sie denn bleibt und ob alle anderen auch raus sind. Es ist unübersehbar: Das Durcheinander hat System. Denn alle passen aufeinander auf. Keiner lässt den anderen allein. In anderen Kursen außerhalb des Wohnheimes ist das nicht immer so – da kümmern sich viele nur um sich, selbst im Spiel. &#8220;In der Realität wäre es wohl nicht anders&#8221;, attestieren die Feuerwehrleute.</p>
<p>&#8220;290 Menschen mit Behinderung leben auf dem Gelände des St. Josefs-Stifts in Eisingen, weitere 90 Menschen in den umliegenden Gemeinden oder in der Region Aschaffenburg in gemeindeintegrierten Wohnformen&#8221;, sagt Dr. Andrea Schödl. Auch die 33-jährige Carolin Schmidt ist oft hier: &#8220;Ich wohne daheim, bei meinen Eltern&#8221;, sagt sie selbstbewusst. Dennoch verbringt sie viel Zeit im Stift, ist aktiv in der Theater- und Harfengruppe und bei vielen Freizeiten dabei. Außerdem arbeitet sie als eine externe Beschäftigte der Eisinger Werkstätte: &#8220;Hier arbeite ich mit Schrauben.&#8221; Ihre Behinderung ist für sie kein wichtiges Thema, aber eines stört sie, sie kann schlecht sehen: &#8220;Daher kann ich auch nicht zur Feuerwehr&#8221;, sagt sie traurig. &#8220;Das ist ein Thema, das eigentlich einmal jemand angehen müsste&#8221;, ergänzt Michael Langenhorst. &#8220;Menschen mit Behinderung dürfen angeblich laut Brandschutzgesetz oder Unfallkassen nicht in die Feuerwehren eintreten. Das ist oft nicht zu verstehen&#8221;, so der passionierte Brandschutz-Erzieher. &#8220;Feuerwehr hat immer eine Faszination für unsere Bewohner&#8221;, sagt Andrea Schödl. &#8220;Ich finde es sehr gut, dass die Kooperation mit der Eisinger Feuerwehr besteht. Davon können beide Seiten profitieren, denn durch solche Veranstaltungen lernt man das gegenseitige Aufeinanderzugehen.&#8221;</p>
<p><a rel="attachment wp-att-9664" href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/2010/05/26/brandschutzerziehung-mit-behinderten/trotz-verkleidung-vor-stefan-hupp-braucht-keiner-angst-zu-haben/"><img class="alignleft size-full wp-image-9664" title="Trotz Verkleidung: Vor Stefan Hupp braucht keiner Angst zu haben. Foto: Florian Büh" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2010/05/3754A049-dfwr.jpg" alt="Trotz Verkleidung: Vor Stefan Hupp braucht keiner Angst zu haben. Foto: Florian Büh" width="350" height="198" /></a>Der Event-Charakter steht auch bei der Brandschutz-Aufklärung im Vordergrund: &#8220;Es darf nicht langweilig werden&#8221;, sagt Stefan Hupp. Daher hat er gemeinsam mit Michael Langenhorst auch oft Besuche mit im Programm. Die Berufsfeuerwehr Würzburg stand genauso auf dem Plan wie ganze Wochenenden mit der Jugendfeuerwehr.<br />
&#8220;Ich kann hier ganz normal anders sein&#8221;, so lautet der Titel einer Broschüre des Stiftes auf dem Berg in Eisingen, Unterfranken. Und genau darum geht es auch in der Brandschutz-Aufklärung. Neu und vor allem auf Augenhöhe sind die Methoden, mit den Menschen umzugehen: &#8220;Wir sind ab und an eher auf dem Niveau von Kindern und Jugendlichen, weil es spielerisch zugehen muss. Bewegung und Spaß müssen dabei sein. Außerdem brauchen wir oft Pausen, in denen jeder sich entspannen kann. Dennoch ist klar, dass wir es hier mit erwachsenen Menschen zu tun haben.&#8221;</p>
<p>Gut 15 Stunden dauert ein Kurs. Es ist allen wichtig, dass sie etwas lernen und die Feuerwehr als etwas Positives, Gutes erleben. Dass das Gelernte hängengeblieben ist, wird am Ende auch geprüft. Dafür kommt extra ein Amtsträger der Feuerwehr in Garde-Uniform vorbei. Heute ist es Ferdinand Schiller (50), der Zweite Kommandant der Feuerwehr Eisingen. Natürlich ist die Führungskraft ausgezeichnet mit vielen Abzeichen an seiner Gala-Uniform. &#8220;Das ist wichtig, dass da nicht nur irgendwer kommt&#8221;, sagt Michael Langenhorst. &#8220;So merken die Teilnehmer, dass sie uns nicht egal sind. Es ist bedeutsam, was hier passiert. Ich bin Schiedsrichter und Prüfer zugleich. Natürlich ist das Ziel, das alle bestehen. Dennoch ist es eine wirkliche Abfrage&#8221;, so der Oberlöschmeister, der seit seinem 16. Lebensjahr in der Feuerwehr ist. Gewissenhaft stellt er Carolin Schmidt einige Fragen. Zuvor hat er einen Spickzettel erhalten, was genau in der Schulung behandelt wurde: &#8220;Carolin, was kann brennen?&#8221; &#8211; „Holz“, die Antwort kommt ohne zu zögern. Sichtlich erstaunt über die Geschwindigkeit, fragt Schiller nach: &#8220;Was kann leicht brennen?&#8221; &#8211; &#8220;Papier, Eierpapierschachtel und das Hemd&#8221;, sagt Carolin etwas zaghafter. &#8220;Richtig, Zeitungspapier zum Beispiel kann auch leicht brennen&#8221;, unterstützt der stellvertretende Wehrführer die zu Prüfende. Noch eine Frage: &#8220;Ist Rauch giftig?&#8221; &#8211; &#8220;Ja, Rauch ist giftig. Wenn man ihn einatmet, dann fällt man um und ist bewusstlos.&#8221; Danach applaudieren alle im Raum – das war alles richtig. Sie freuen sich mit Carolin. Schiller kommt kaum mehr zu Wort. Doch als er in die Runde schaut wird es leiser, alle erheben sich, es gibt viel Applaus und eine Urkunde. Stolz wird Carolin diese später allen zeigen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-9665" href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/2010/05/26/brandschutzerziehung-mit-behinderten/ein-toller-tank-mit-ganz-besonderen-menschen-am-st-josefs-stift/"><img class="alignright size-full wp-image-9665" title="Ein toller Tank mit ganz besonderen Menschen am St. Josefs-Stift. Foto: Florian Büh" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2010/05/3754A059-dfwr.jpg" alt="Ein toller Tank mit ganz besonderen Menschen am St. Josefs-Stift. Foto: Florian Büh" width="350" height="233" /></a>&#8220;Die Feuerwehr ist nichts, vor dem man Angst haben muss. Der Feuerwehrmann, der möchte helfen. Deswegen müssen die Kursteilnehmer mich auch einen ganzen Tag kennenlernen. Dann zeigen sie die Urkunden noch Wochen später beim Bäcker und beim Metzger – und sogar ein Pfarrer sprach mich schon einmal an, was wir denn da gemacht haben. Wir lernen ganz viel von diesen Menschen. Diese Freude, diese Ehrlichkeit, diese Herzlichkeit geht unter die Haut&#8221;, erzählt Michael Langenhorst später in einer ruhigen Minute nach der Brandschutz-Aufklärung. Er ist zurück am Feuerwehr-Gerätehaus angekommen. Etwa 300 Menschen haben die Kurse in Eisingen in den letzten Jahren schon durchlaufen, &#8220;es ist aber noch sehr viel zu machen&#8221;, sagt er. &#8220;In fast jedem Kindergarten gibt es Kurse – aber für Menschen mit Behinderung eben nicht. Es gibt ältere Menschen, die noch nie etwas davon gehört haben. Die wohnen aber teilweise selbstständig in Wohnungen, wo es wirklich darauf ankommen würde.&#8221; Problem sei vermutlich, dass viele die Aufgabe nicht wahrnehmen wollen. &#8220;Was sollen wir denn noch alles machen&#8221;, stöhnen viele ehrenamtliche Brandschützer schon jetzt. In Eisingen war das aber nie ein Grund, sagt Langenhorst: &#8220;Das St. Josefs-Stift ist seit 1972 ein fester Bestandteil im Ort, wir gehen da normal mit um.&#8221;</p>
<p>Doch eines ist ihm noch immer nicht klar: &#8220;Es wird neuerdings so viel von Inklusion gesprochen. Das soll ein Rahmen sein, in dem keine Ausgrenzung mehr stattfindet. Bis wir aber alle inkludiert haben, da lebe ich wohl schon nicht mehr. Dann dürfte es keinen Bordstein mehr geben, über den ein Rollstuhlfahrer nicht drüber kommt. Da müssten auch die Feuerwehren so offen sein, auch versicherungsrechtlich, auch rechtlich, dass wir geistig behinderte Menschen aufnehmen dürfen. Da gibt es ganz, ganz viele Baustellen. Manche Nachbarländer sind da schon viel weiter. In Dänemark gibt es zum Beispiel keine Förderschulen, da gibt es nur eine Gesamtschule. Da sitzt der geistig behinderte Mensch neben dem Hochbegabten. Und es funktioniert. Und beide lernen voneinander. Da haben wir noch einen ganz schönen Weg vor uns&#8221;, sagt Michael Langenhorst im Interview mit dem Dräger Feuerwehr-Reporter. Die Feuerwehrleute aus Eisingen und einige wenige weitere Helfer in Deutschland sind unterwegs. Für ihre Menschlichkeit, ihren Mut und die Arbeit mit diesen im positiven Sinne besonderen Menschen, kann es jedoch kaum einen Dank geben, der ausreicht. Das verdient höchste Anerkennung. Die Liebe, Wärme und Dankbarkeit der Menschen mit Behinderung, die ausgebildet werden, ist für viele jedoch der ausreichende Lohn.</p>
<p><strong>Weiterführende Links:<br />
</strong><a href="http://www.feuerwehr-eisingen.de" target="_blank">http://www.feuerwehr-eisingen.de</a>: Internetseite mit vielen Tipps und Kontakten<br />
<a href="http://www.josefs-stift.de" target="_blank">http://www.josefs-stift.de</a>:  Das St. Josefs-Stift im Internet</p>
<p><a rel="attachment wp-att-3421" href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/2009/11/20/wache-abgebrannt/feuerwehr-reporter-web-icon-3/"><img class="alignleft size-full wp-image-3421" title="Feuerwehr-Reporter" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2009/11/Feuerwehr-Reporter-Web-Icon2.jpg" alt="Feuerwehr-Reporter" width="150" height="152" /></a>In Zusammenarbeit mit Dräger schickt das Feuerwehr-Magazin den “Feuerwehr-Reporter” auf Deutschland-Tour. Er besucht Feuerwehren vor Ort, spricht über Probleme und berichtet über spannende Einsätze oder interessante Übungen. Regelmäßig erscheinen ab sofort Reportagen und Filmbeiträge auf feuerwehrmagazin.de. Aus Ihrer Einheit gibt es etwas interessantes zu berichten? Feuerwehren können sich weiterhin für den Besuch bewerben.</p>
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		<title>Kinderfinder soll Feuerwehr helfen</title>
		<link>http://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/news/kinderfinder-soll-feuerwehr-helfen-7746</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 15:01:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Klöpper</dc:creator>
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		<category><![CDATA[VB & Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Brandschutzerziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbeugender Brandschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Köln &#8211; Kinder verhalten sich in Gefahrensituationen anders als Erwachsene: Bei Wohnungsbränden suchen sie oft ihr vertrautes Kinderzimmer auf, wo sie sich dann in Panik und Unkenntnis angstvoll verstecken. Zur Gefahrenvorbeugung hat die Arbeitsgemeinschaft Kölner Wohnungsunternehmen in Abstimmung mit der Kölner Berufsfeuerwehr einen Kinderfinder-Aufkleber entwickelt und in großer Stückzahl anfertigen lassen, um diesen kostenlos ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Köln &#8211; Kinder verhalten sich in Gefahrensituationen anders als Erwachsene: Bei Wohnungsbränden suchen sie oft ihr vertrautes Kinderzimmer auf, wo sie sich dann in Panik und Unkenntnis angstvoll verstecken. Zur Gefahrenvorbeugung hat die Arbeitsgemeinschaft Kölner Wohnungsunternehmen in Abstimmung mit der Kölner Berufsfeuerwehr einen Kinderfinder-Aufkleber entwickelt und in großer Stückzahl anfertigen lassen, um diesen kostenlos ihren Mietern zur Verfügung zu stellen.</strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-7747" href="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/2010/03/18/kinderfinder-soll-feuerwehr-helfen/180310-kinderfinder/"><img class="alignleft size-full wp-image-7747" title="'Kinderfinder' können Leben retten! Aktion zum Vorbeugenden Brandschutz der Arbeitsgemeinschaft Kölner Wohnungsunternehmen. Foto: PR" src="http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/wp-content/uploads/2010/03/180310-kinderfinder.jpg" alt="'Kinderfinder' können Leben retten! Aktion zum Vorbeugenden Brandschutz der Arbeitsgemeinschaft Kölner Wohnungsunternehmen. Foto: PR" width="300" height="300" /></a>Der stark reflektierende Aufkleber wird zur Erkennung an die Türen der Kinderzimmer geklebt und von der Feuerwehr selbst bei großer Rauchentwicklung noch gesichtet. &#8220;Der Kinderfinder ist eine gute Sache&#8221;, sagt auch Georg Spangardt, Abteilungsleiter des Vorbeugenden Brandschutzes der Berufsfeuerwehr Köln.</p>
<p>Unter der Devise &#8220;Wenn ein Kind gerettet werden kann, hat sich die Aktion schon gelohnt!&#8221; wurden bereits über 30.000 Aufkleber von den Wohnungsunternehmen bestellt, um so das Feld für eine Prävention zur Kinderrettung im Brandfall vorzubereiten: &#8220;Mit unserem sozialen Verantwortungsbewußtsein als Vermieter wollen wir insbesondere für die Kleinsten etwas tun&#8221;, so Georg Potschka, Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Kölner Wohnungsunternemen. &#8220;Es geht nicht nur darum in Katastrophensituationen zu handeln, schon im Vorfeld muss etwas getan werden.&#8221; Für Rückfragen zur Aktion steht Karin Danne (Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Arbeitsgemeinschaft Kölner Wohnungsunternehmen) zur Verfügung. Telefon0177 / 4238309, eMail: press@karindanne.com.</p>
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