Zwei neue für Dresden

Dresden (SN) – Zwei neue Metz Aerials-Drehleitern des Typs L32 auf MAN-Fahrgestellen der TGM-Reihe mit einem Gesamtgewicht von jeweils 15,5 Tonnen optimieren ab sofort die Qualität des Rettungs- und Versorgungsnetzes in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Mit den neuen Anschaffungen sind bereits neun Drehleitern aus dem Hause Metz Aerials in der deutschen Großstadt im Einsatz. Noch im November sollen zwei weitere, baugleiche Drehleitern folgen.

Auf MAN TGM 15.290 4x2 erhielt die Berufsfeuerwehr Dresden zwei neue DLA(K) 23/12 von Metz Aerials. Foto: Metz Aerials

Die Wurzeln der Kooperation zwischen der Feuerwehr Dresden und dem Hause Metz Aerials reichen bis in das Jahr 1934 zurück. Sechs Drehleitern mit 30 Meter Arbeitshöhe auf Mercedes-Fahrgestellen (Ausführung als Niederrahmenkonzept, ausgestattet mit Maybach-Motoren) hatten sich im Dienst der Stadt bereits über Jahrzehnte bewährt. Auch nach der Wende setzte die Berufsfeuerwehr Dresden die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Metz Aerials fort und beschaffte bereits 1993 die ersten Metz-Drehleitern DLK 23-12.  Im Jahre 2005 folgten zwei weitere Drehleitern des Typs L20-FA. Aufgebaut auf einem MAN-Fahrgestell mit einem Radstand von 4.425 Millimetern, 4×2-Antrieb und ABS verfügen die Fahrzeuge über einen 290 PS starken Motor. Bei einem Gesamtgewicht von 15,5 Tonnen gehören unter anderem eine Rückfahrkamera, LED-Frontblitzleuchten, Großflächenscheinwerfer, das Target Memory System (TMS), das Vertikale Rettungssystem (VRS) und besonders die stufenlose Waagrecht-Senkrecht-Abstützung zu den technischen Vorzügen der L32. Der Korb erlaubt eine Tragfähigkeit von bis zu 270 Kilogramm Nutzlast und ist mittels Wechselsprechanlage mit dem Hauptbedienstand verbunden. (Text und Fotos: Metz Aerials)

Technische Daten

Fahrgestell: MAN TGM 15.290 4×2
Motorleistung: 213 kW/290 PS Euro 5
Getriebe: Vollautomatik
Radstand: 4.425 mm
Abmessungen: 10.000 x 2.500 x 3.270 mm (LxBxH)
Zulässige Gesammasse: 15.500 kg
Kabine: 1+1, Fahrerhaus mit Dachabschnitt
Hubrettungssatz: L32 (DLA(K) 23/12, vierteiliger Leitersatz, pulverbeschichtet, Arbeitshöhe 33 m, CAN-Bus-Steuerung, 3D-Lastmessung, Stromhochführung (24 V/230 V/400 V) zur Leiterspitze und in den Rettungskorb, Lastöse an der Unterleiter bis maimal 4.000 kg, an der ersten Leiter bis maximal 400 kg
Rettungskorb: Überklappkorb für drei Personen, maximal 270 kg Nutzlast, vier Einstiege, davon drei aufrecht begehbar, Wasserwerfer vom Korb aus bedienbar, Mannschutzdüsen, zusätzliche C- und D-Abgänge, Krankentragenlagerung (maximal 200 kg), zwei Xenon-Leuchten am Korb vorne, zwei LED-Leuchten am Korb, nach vorne strahlend, zwei 1.000-Watt-Strahler montierbar

1934 kamen die ersten sechs Drehleitern mit 30 Meter Arbeitshöhe auf Mercedes-Fahrgestellen (Ausführung als Niederrahmenkonzept, ausgestattet mit Maybach-Motoren) ins Elbflorenz. Foto: Metz Aerials

3 Kommentare zu “Zwei neue für Dresden”
  1. Wie kann eine große BF wie Dresdeb heute noch eine Drehleiter ohne Knick beschaffen????

  2. Hallo Martl,

    weil sie ggf. einfach wie Düsseldorf schon lang erkannt hat, dass das
    – keine Mängel im Bau wirklich zuverlässig behebt
    – bei sonst gleichen Anlagen geringere Reichweiten bzw. Gewichte im Korb ermöglicht… und dann auch noch
    – ca. 60.000 Euro mehr kostet

  3. Da gebe ich Cimolino vollkommen Recht. Unsere 3 DLK´s sind auch ohne Knick und wir kommen überall hin wo wir wollen. Den Rest macht unser VB.

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