Freitag, 18. August 2017

Ungewöhnliches TLF in Waidbruck

28. Oktober 2010 von  

Waidbruck (Südtirol/Italien) – Die FF Waidbruck erhielt als Ersatz für ein 27 Jahre altes Tanklöschfahrzeug (TLF) ein neues TLF 4000. Dabei entschied sich die Feuerweghrführung für ein Scania 18-Tonnen-Fahrgestell P LB 4 x 2 MNB (Euro 5) mit Allison-Automatikgetriebe und einer Motorleistung von 420 PS. Das Fahrzeug verfügt über eine Truppkabine, der Aufbau ist in der bewährten Rosenbauer-AT-2-Bauweise mit modernster Regelung und Bedienführung (Rosenbauer LCS) ausgeführt.

Ungewöhnliches TLF 4000 für die FF Waidbruck. Foto: Norbert Merler/FeuerwehrZur weiteren Ausstattung des Fahrgestells gehören ein integrierter Retarder und eine Differenzialsperre.  An Löschmitteln werden 4.000 Liter Wasser, 100 Liter Schaummittel in Kanistern und 50 Liter Netzmittel mitgeführt. Das Fahrzeug verfügt über einen pneumatischen Lichtmast mit vier 1.000-Watt-Scheinwerfern (360 Grad drehbar sowie schwenkbar). Eine kombinierte Normal- und Hochdruckpumpe Rosenbauer NH 30 versorgt gleich drei Hochdruck-Schnellangriffs-Haspeln sowie einen Wasserwerfer (Leistung zwischen 400 und 2.400 Liter/Minute) auf dem Aufbaudach.

Zur Ausstattung gehören weiter sechs Atemschutzgeräte mit CFK-Flaschen, zwei davon sind in der Fahrzeugkabine in den Beifahrersitzen integriert. Eine Tragkraftspritze 6/6, zwei Hochleistungslüfter mit Elektro- und Verbrennungsmotor, eine Wärmebildkamera „Hornet 320 M“, im Fahrzeug aufladbare Handlampen vom Typ „Wolf R-50L“, ein Einschubgenerator von Eisemann mit einer Leistung von 13 kVA sowie verschiedene feuerwehrtechnische Armaturen und Werkzeuge sind ebenfalls Teil des Beladung. Am Heck sind eine Rosenbauer-Verkehrswarnanlage und eine Rückfahrkamera montiert. Zum Einsatzgebiet der Feuerwehr Waidbruck gehören ein Abschnitt der Brennerautobahn (A22) und das Nordportal eines 13 Kilometer langen Eisenbahntunnels. (Text und Fotos: Norbert Merler/Feuerwehr)

Zwei der sechs Pressluftatmer sind in die Sitzlehnen der Beifahrerseitze integriert. Foto: Norbert Merler/Feuerwehr

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