Dienstag, 25. Juli 2017

Niedriges HLF 20 für die FF Aumühle

23. Dezember 2016 von  

Aumühle (SH) – Die Umstellung des bisher bestehenden Einsatzkonzepts und somit auch ein Wechsel im Fahrzeugkonzept war der Grund für die Anschaffung eines neuen Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeugs (HLF) 20 bei der FF Aumühle (Kreis Herzogtum-Lauenburg). Das HLF 20 ersetzt gleich zwei Fahrzeuge: ein Tanklöschfahrzeug (TLF) 16/25 und einen Rüstwagen (RW) 1, die mittlerweile bei anderen Feuerwehren weiter im Einsatz sind.

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Das HLF 20 der Feuerwehr Aumühle ist vor dem Sachsenwald in Stellung gegangen. Aufgebaut hat es Schlingmann auf einem Mercedes Atego. Foto: Köhlbrandt

Das neue HLF ist auf einem Mercedes Atego 1629 AF von der Firma Schlingmann Feuerwehrfahrzeuge aus Dissen aufgebaut worden. Das Fahrzeug besitzt eine Motorleistung von 290 PS und ist permanent allradangetrieben. Weiter verfügt es über ein vollautomatisches Getriebe. Ein umfangreicher Hilfeleistungssatz ist ein wesentlicher Bestandteil seiner Beladung. Eine Schere S 180, ein Spreizer SP 40, vier hydraulische Rettungszylinder sowie ein Pedalschneider von der Firma Weber Rescue Systems sind im HLF verlastet. Dazu kommen eine Schleifkorbtrage, ein Stromerzeuger (13 kVA) von Endress und Hebekissen in mehreren Größen.

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Mit dem Fahrzeug ersetzt die Feuerwehr Aumühle gleich zwei ältere Fahrzeuge, ein TLF 16/25 und einen RW 1. Foto: Köhlbrandt

Eine Besonderheit ist die Rotzler TR 030/6 Fire-Seilwinde mit einem 90 Meter langen Zugseil. Diese Winde kann sowohl an der Front als auch am Heck eingesetzt werden, vorne besitzt die Winde eine Zugkraft von 50 Kilonewton, am Heck kann die Winde zehn Tonnen ziehen. Das HLF besitzt einen Löschwassertank mit 2.000 Liter Löschwasser, dazu kommt ein 120 Liter fassender Schaummitteltank. Gefördert wird das Löschwasser durch eine FPN 10-3000, auch eine Schaummittelzumischanlage ist im Fahrzeug verbaut.

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Uwe Hornburg ( links ) und Joachim Miro demonstrieren die Funktionsweise der Seilwinde am Heck. Foto: Köhlbrandt

Sowohl die dreiteilige Schiebleiter als auch die vierteilige Steckleiter können mit Leiterentnahmehilfen problemlos vom Dach entnommen werden. Eine weitere Besonderheit ist die Höhe des Fahrzeugs: durch die niedrige Bauweise des Feuerwehrhauses ist das Fahrzeug tiefergelegt, sie beträgt 3,30 Meter. Der Lichtmast ist pneumatisch ausfahrbar und besitzt sechs Xenon-Scheinwerfer. Am Heck befindet sich zudem eine Einmannhaspel mit Schlauchmaterial.

Das HLF der Feuerwehr Aumühle ist vor dem bekannten Sachsenwald in Stellung gegangen. Es ersetzt gleich zwei Fahrzeuge, ein TLF 16-25 und einen RW 1. Uwe Hornburg ( links ) und Joachim Miro demonstrieren die Funktionsweise der Seilwinde am Heck. ( Fotos : Köhlbrandt )

Kommentare

1 Kommentar zu “Niedriges HLF 20 für die FF Aumühle”
  1. Marcel sagt:

    Der Preis wäre noch interessant 😉

Kommentare

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