Mittwoch, 23. August 2017

LF 10/6 der FF Altenholz

Altenholz (SH) – Mit ihrem neuen Löschgruppenfahrzeug (LF) 10/6 ersetzt die FF Altenholz im Kreis Rendsburg-Eckernförde gleich zwei Einsatzfahrzeuge: ein 32 Jahre altes Tanklöschfahrzeug (TLF) 8/18 sowie ein 26 Jahre altes LF 8. Das neue Fahrzeug ist in erster Linie für die Löschwasserversorgung vorgesehen und verfügt über eine entsprechende Ausstattung. Fahrgestell ist ein Mercedes Atego 1326 4×4 mit Einzelbereifung.

Das neue LF 10/6 auf Mercedes 1326 4x4 der FF Altenholz. Den Aufbau fertigte Ziegler. Foto: Rainer Kersten/FeuerwehrDazu zählen eine Tragkraftspritze (PFPN 10-1000), eine eingebaute Kreiselpumpe (FPN 10-1000) sowie das notwendige Schlauchmaterial (rund 500 Meter). Die große Geländegängigkeit ermöglicht das Heranfahren an offene Gewässer zur Löschwasser-Entnahme. Darüber hinaus kann das Fahrzeug mit 1.200 Liter Löschwasser, der Schnellangriffseinrichtung und der Atemschutzausrüstung in der Kabine aber auch zur Brandbekämpfung eingesetzt werden. Den Aufbau fertigte das Ziegler-Werk in Giengen.

Für technische Hilfeleistungen stehen eine elektrische Tauchpumpe sowie eine Motorkettensäge zur Verfügung. Ein 13-kVA-Generator versorgt den pneumatisch ausfahrbaren Lichtmast sowie die tragbare Beleuchtungsausstattung.

Orts- und Gemeindewehrführer Uwe Claußen freut sich, dass mit der Neubeschaffung das Fahrzeugkonzept für die Ortswehr Altenholz komplettiert werden konnte. „Uns steht jetzt je ein Löschgruppenfahrzeug mit der Schwerpunktbeladung für Brandeinsätze, technische Hilfeleistung und Wasserförderung zur Verfügung“, so Claußen. Zusätzliche Ausstattung ist in der Feuerwache in Rollcontainern eingelagert und kann bei Bedarf mit dem 2009 in Dienst gestellten GW-Logistik zur Einsatzstelle befördert werden. „Damit können wir auf teure Spezialfahrzeuge verzichten und einen hohen Einsatzwert mit größtmöglicher Wirtschaftlichkeit verbinden“, sagt Claußen.

Gekostet hat das Neufahrzeug inklusive der Ausstattung rund 245.000 Euro, davon kamen 49.000 als Kreiszuschuss aus der Feuerschutzsteuer. (Text und Foto: Rainer Kersten/Feuerwehr)

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