Freitag, 9. Dezember 2016

Kamerad spendet Fahrzeug

15. Februar 2014 von  

Schwaz (Österreich) – Über einen nagelneuen VW Amarok Pick-Up freut sich die Freiwillige Feuerwehr Schwaz in Tirol. Das Logistikfahrzeug ist ein Geschenk von einem Kameraden. Gesamtwert des Neuwagens: 40.000 Euro.

„Eigentlich haben wir bei unserem Feuerwehrkameraden Hannes Druckmüller nur wegen einer kleinen Spende für das neue Fahrzeug angefragt“, erzählt Hilmar Baumann, Kommandant der Feuerwehr Schwaz. „Ein paar Tage später antwortete er, dass er uns das komplette Fahrzeug kaufen würde“, so der Hauptbrandinspektor. Gesagt, getan – wenige Wochen später wird der Pick-Up in Dienst gestellt. Aufgebaut hat das Fahrzeug die Firma Speckbacher in Weer.

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Fahrzeugübergabe v.l.n.r.: Hannes Druckmüller übergibt das Fahrzeug an Kommandant HBI Hilmar Baumann und Kommandant – Stellvertreter OBI Hannes Jäger. Foto: Feuerwehr

Das 140 PS starke Allradfahrzeug dient zu Transportzwecken, als Vorausfahrzeug für den Flugdienst im Bezirk Schwaz sowie als Zugfahrzeug für die Anhänger. Die Nutzlast beträgt fast 1.000 Kilogramm. Funkrufname: „Last 2 Schwaz“.

13.000 Einwohner hat die Stadt Schwaz in Tirol. Sie ist geprägt von Industrie- und Gewerbebetrieben, welche auch das Gefahrenpotenzial für die Freiwillige Feuerwehr Schwaz ausmachen. Die Stützpunktfeuerwehr rückt unter anderem auch zur Technischen Hilfeleistung auf die Inntalautobahn A 12 aus und zeichnet für den Gewässerschutz von Inn und Ziller im Einsatzgebiet verantwortlich. Weitere Sonderaufgabe: Atemschutz und Strahlenschutz für den Bezirk Schwaz.

Der spendable Kamerad Hannes Druckmüller ist Inhaber der Firma Brandschutz Druckmüller in Schwaz. Neben den klassischen Kaminkehreraufgaben werden auch Heizungswartungen, Brandschutzabschottungen und Feuerlöscherschulungen angeboten.

VW Amarok Pick-Up als Logistikfahrzeug der FF Schwaz. Foto: Feuerwehr

Kommentare

33 Kommentare zu “Kamerad spendet Fahrzeug”
  1. Conny sagt:

    wir würden uns auch gern nen neuen MTW durch Spendengelder finanzieren, die Gemeinde sagt aber nein, denn sie will die laufenden Kosten nicht weiter tragen will, müssten dann also auch noch Gelder für jährliche Kosten (Vers. Steuer etc.) zur Verfügung haben
    Alos selbst wenn wir das Geld hätten, könnten wir uns kein Fahrzeug kaufen

  2. Hubert sagt:

    Da hätte Uli Honeß mit seinem Geld auch ein gutes Werk getan.

Kommentare

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