Dienstag, 17. Januar 2017

GW-W mit Koffer für Flensburger Taucher

17. Dezember 2015 von  

Flensburg (SH) – Die Freude bei der Tauchergruppe der Flensburger Berufsfeuerwehr war groß, als der neue Gerätewagen Wasser (GW-W) in Dienst genommen werden konnte. Das optisch einem Rettungswagen gleichende Fahrzeug ist beladen mit Ausrüstung für Wassernotfälle jeglicher Art und entspricht endlich dem aktuellsten Standard in Bezug auf Technik und Ausrüstung. Mit dem GW-W rücken die Rettungstaucher der Berufsfeuerwehr zu ihren Einsätzen in Flensburg und dem Umland aus.

GW-Taucher FL 01

Auf einem Mercedes Sprinter fertigte GSF den neuen Gerätewagen Wasser (GW-W) für die Berufsfeuerwehr Flensburg. Foto: Benjamin Nolte

Ähnlich wie bei den Rettungswagen nutzt die Firma GSF aus Twist, die das Fahrzeug aufgebaut hat, ein Mercedes Sprinter-Fahrgestell, auf das der Koffer montiert worden ist. Dieser wurde so umgebaut, dass er den Bedürfnissen und Anforderungen der Kollegen, die als Spezialverwendung neben ihren sonstigen Aufgaben bei der Berufsfeuerwehr die Tauchergruppe stellen, entspricht. Die beiden Feuerwehrmänner Stephan Thomsen und Stefan Siewert saßen lange an der Planung des neuen Fahrzeuges, das einen wahren Oldtimer in den Reihen der Flensburger Einsatzfahrzeuge ablöst. Nach fast 30 Jahren geht der ehemalige Gerätewagen Wasser, ein Mercedes Benz 209 D aus dem Jahr 1989, nun in seinen wohlverdienten Ruhestand.

GW-Taucher FL 03

Stephan Thomsen zeigt den großzügigen Innenraum des Fahrzeugs. Hier können die Taucher schon auf der Anfahrt ihr Equipment anlegen. Foto: Benjamin Nolte

„Mit dem neuen Fahrzeug können wir wesentlich effizienter und komfortabler arbeiten“, so Stephan Thomsen, „wir haben wesentlich mehr Platz, so dass wir uns bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort mit dem Tauchequipment ausrüsten können.“ Im Heck und im Innenraum des Kofferaufbaus ist ausreichend Platz, um Technik und Ausrüstung für eine komplette Tauchergruppe inklusive Reserveausrüstung unterzubringen. „Das alte Fahrzeug war kleiner und enger und teilweise einfach unpraktisch“, so Thomsen. Mittels Anhängerkupplung lässt sich an das neue Fahrzeug ein Anhänger mit Rettungsboot ankuppeln, um die Taucher bei Einsätzen vom Ufer aus schnell auf das Wasser bringen zu können.

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