Dienstag, 23. Mai 2017

Ein „Gebrauchter“ für die Logistik

24. Mai 2015 von  

Kaufbeuren (BY) – Einen neuen Versorgungs-Lkw stellte die Freiwillige Feuerwehr Kaufbeuren (Regierungsbezirk Schwaben) in Dienst. Er basiert auf einem gebrauchten Mercedes Vario 816 D mit Doppelkabine, Baujahr 2010, und wurde in Eigenleistung von den Gerätewarten der Wehr ausgebaut. Das Fahrzeug ersetzt einen Lastwagen auf Iveco Turbo Zeta 65-12 aus dem Jahr 1989.

Gebraucht beschaffte die FF Kaufbeuren diesen Mercedes Vario 816 D. Die Gerätewarte der Wehr bauten das Fahrzeug zu einem Versorgungs-LKW aus. Foto: Fischer/Feuerwehr

Gebraucht beschaffte die FF Kaufbeuren diesen Mercedes Vario 816 D. Die Gerätewarte der Wehr bauten das Fahrzeug zu einem Versorgungs-LKW aus. Foto: Fischer/Feuerwehr

Die Entscheidung für einen gebrauchten Lkw fiel zu Gunsten der Neueinführung eines Wechselladersystems, da von der Freiwilligen Feuerwehr Kempten günstig zwei gut erhaltene Wechselladerfahrzeuge nebst Abrollbehältern erworben werden konnten. Eines davon, das ältere, geht mit einem Abrollbehälter Mulde an das THW Kaufbeuren, das neuere behält die Feuerwehr. Wenn 2019 der GW-G ausgesondert werden muss, soll der Nachfolger als Abrollbehälter beschafft werden.

Am Heck des V-LKW ist eine MBB/Palfinger-Ladebordwand installiert. Darüber sind Kennleuchten, Scheinwerfer sowie eine Verkehrsleitanlage in LED-Technik montiert. Foto: Fischer/Feuerwehr

Am Heck des V-LKW ist eine MBB/Palfinger-Ladebordwand installiert. Darüber sind Kennleuchten, Scheinwerfer sowie eine Verkehrsleitanlage in LED-Technik montiert. Foto: Fischer/Feuerwehr

Die Kabine des nun in Dienst genommenen V-LKW ist mit roter Folie beklebt, während der Spoiler sowie die Ladebordwand lackiert worden sind. Am Heck befindet sich eine MBB/Palfinger-Ladebordwand 1000AQ mit Anhängebock sowie eine Rockinger-Maulkupplung. Denn neben seinen originären Aufgaben dient der Geräewagen auch als Zugfahrzeug für den Lichtmastanhänger der Wehr. Desweiteren sind am Heck eine Rückfahrkamera und im Laderaum eine Überwachungskamera zur Schlauchverlegung installiert. Das Fahrzeug verfügt zudem über eine akustische Rückfahr-Warneinrichtung.

Neben zwei Doppelblitzkennleuchten auf dem Dach sind im Grill zwei Frontblitzer sowie am Heck zwei LED-Kennleuchten als optische Warnanlage eingebaut. Die akustische Warnanlage besteht aus zwei Druckkammerlautsprechern und einer Sondersignalanlage mit elektronischem Signal mit Stadt/Land-Schaltun. Oberhalb der Ladebordwand sind vier orange Verkehrsleitblitzer, zwei LED-Leuchten und zwei Arbeitsstellenscheinwerfer in einer Einheit verbaut. Der Planenaufbau wurde innen vom Vorbesitzer mit Multiplexplatten ausgebaut, diese wurden erhalten und um Verzurrösen und Ladungssicherungsschienen aus dem Transportbereich ergänzt.

Ersetzt wird mit dem neuen V-LKW ein Lastwagen Iveco Turbo Zeta 65-12 aus dem Jahr 1989. Foto: Fischer/Feuerwehr

Ersetzt wird mit dem neuen V-LKW ein Lastwagen Iveco Turbo Zeta 65-12 aus dem Jahr 1989. Foto: Fischer/Feuerwehr

Zu den Hauptaufgaben des Versorgungs-LKW gehört der Transport verschiedener Materialien, die auf den anderen Fahrzeugen der Feuerwehr nicht transportiert werden können. Dazu zählen zum Beispiel größere Mengen Ölbindemittel oder Atemluftflaschen. Im Aufbau sind eine Ameise, eine Gitterbox mit Kugelkopfaufnahme und dazugehörendem Heberoller sowie ein Schlauchaufrollgerät fest verlastet.

Kommentare

1 Kommentar zu “Ein „Gebrauchter“ für die Logistik”
  1. Ilija Bogetic sagt:

    Mercedes Vario 816 D
    Was der Preis ist, und ob es enthält MwSt

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