Donnerstag, 25. Mai 2017

Leichtschaum: Tipps für den Einsatz

Auf Netzwasser setzen inzwischen schon sehr viele Feuerwehren. Und auch mit Schwer- und Mittelschaum werden immer häufiger Brände bekämpft. Einzig an Leichtschaum trauen sich viele Wehren noch nicht heran. Wir erklären, wofür Leichtschaum eingesetzt werden kann und was seine großen Vorteile sind.

Brennt Lkw-Garage“, lautet das Einsatzstichwort. Als die ersten Kräfte eintreffen, steht der Komplex bereits in Vollbrand. Der 49-jährige Besitzer versichert, dass sich keine Personen mehr in dem Objekt befinden. An den Blechtoren schlägt die Farbe an der Außenseite durch die Hitzeeinwirkung bereits Blasen. „Ach ja“, sagt der 49-Jährige plötzlich. „Im Inneren stehen auch Fässer mit Dieselkraftstoff.“ An der Rückseite des Gebäudes befindet sich in etwa 3 Meter Höhe ein Fenster, das durch das Feuer bereits zerstört ist.

Der Einsatzbefehl lautet: „Fluten mit Leichtschaum über Fensterzugang!“ Zum Einsatz kommt ein Schaumgenerator Typ FlexiFoam. Die Feuerwehren löschen mit einem Mehrbereich-Schaummittel. Nach zirka 3 Minuten ist der Brand unter Kontrolle, nach 6 Minuten gelöscht. „Das war ja einfach“, sagt einer der Einsatzkräfte. „Die eigentliche Arbeit hat der Schaum für uns gemacht…“

Kommunale Feuerwehren sind im täglichen Einsatzgeschehen meistens mit einem sehr breiten Einsatzspektrum konfrontiert. Aus diesem Grund sind auch die zur Normbeladung gehörenden Schaumlöschmittel für eine Eignung als Netzmittel sowie zum Erzeugen von Schwer-, Mittel- und Leichtschaum ausgelegt. Daraus ergibt sich ein sehr breites Anwendungsspektrum für die Brandklassen A (feste Stoffe wie Holz, Kunststoffe oder Kohle) und B (flüssige oder flüssig werdende Stoffe).

Während Schwer- und Mittelschaum vor allem für die Brandbekämpfung in der Brandklasse B eingesetzt werden, ergeben sich speziell für Leichtschaum auch signifikante Vorteile für den Einsatz in der Brandklasse A. Bei der Betrachtung der Löscheigenschaften von Feuerlöschschäumen bei verschiedenen Verschäumungszahlen (VZ) wird klar, dass für eine effiziente Brandbekämpfung Verschäumungszahlen im unteren Leichtschaumbereich (VZ 200 bis 400) eine Reihe von Vorteilen und Möglichkeiten bieten.

Über die verschiedenen Verschäumungsbereiche hinweg verändern sich die Eigenschaften von Feuerlöschschäumen beziehungsweise…

Weiterlesen? Klicken Sie hier, um das eDossier „Leichtschaum“  herunterzuladen!

FM_eDossier2015_Leichtschaum

Kommentare

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit...
Falls Sie ein Bild von sich beim Beitrag möchten: Gibts hier: Gravatar!