Samstag, 10. Dezember 2016

Belüftung bei Tiefgaragenbränden

Brände in Tiefgaragen enthalten ein hohes Eskalationspotential. Häufig sind diese Bauten mit Wohn- und Geschäftshäusern verbunden. Werden dann noch Brandschutzmaßnahmen missachtet, entwickeln sich oft kritische Lagen, bei denen Personen mit großem Aufwand gerettet werden müssen. Überdruckbelüftung ist dabei eine wichtige Maßnahme.

Tiefgaragen stellen im Brandfall eine große Herausforderung für die Feuerwehr dar. Unübersichtliche und von außen nicht einsehbare Gebäudestrukturen, eine hohe Brandlast sowie starke Rauchentwicklung erschweren die Brandbekämpfung und machen Innenangriffe gefährlich. Mögliche Probleme für die Feuerwehr ergeben sich im Wesentlichen aus

  • einer hohen Brandlast durch die abgestellten Pkw und deren Betriebsstoffe sowie beispielsweise durch zusätzlich gelagerten Hausrat,
  • der starken Rauch- und Hitzeentwicklung,
  • einem hohen Partikelanteil im Brandrauch, der die Funktion von Wärmebildkameras beeinträchtigen kann,
  • langen Anmarschwegen durch unübersichtliche Bereiche („versteckte“ Zugänge, mehrere Etagen, Trenngitter),
  • der schnellen Brandausbreitung und
  • der Rauchausbreitung in Treppenhäuser (Flucht- und Rettungswege) sowie Fahrstuhl-und Versorgungsschächte durch bauliche/betriebliche Mängel oder falsche Taktik der Feuerwehr zu Beginn desEinsatzes.

Hinzu kommt, dass bei intensiven Bränden in Tiefgaragen aufgrund der Hitzeentwicklung tragende Strukturen versagen können. Unter Umständen droht sogar der Einsturz der Tiefgarage sowie darüber liegender Gebäude…

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Belüftung bei Tiefgaragenbränden

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