Freitag, 9. Dezember 2016

Bonus-Inhalte Feuerwehr-Magazin 9/2014

Zu einigen Artikeln unserer aktuellen Print-Ausgabe finden Sie an dieser Stelle Bonus-Inhalte: Zum Beispiel Bildergalerien, Videos, Dokumente… Die ausführlichen Hintergründe zu den Themen können Sie im Heft nachlesen.

Feuerwehr-Ausweis im Scheckkarten-Format

Antragsformular für den Feuerwehrausweis im Scheckkarten-Format – hier herunterladen!

Medien

Die beiden nachfolgend genannten Bücher sind im Feuerwehr-Magazin 9/2014 rezensiert und positiv bewertet worden. Hier die Links zur Bestellung im Feuerwehr-Magazin-Shop:

Werk der Zukunft

Bei der Firma Rosenbauer brummt es gewaltig. Und das schon seit Jahren. Mit Zukäufen, Erweiterungen und Ausbauten an nahezu allen Standorten wurde die Produktionskapazität aus-gedehnt. Reichte noch nicht. Deshalb entschloss sich der Vorstand zum großen Wurf: Am Stammsitz in Leonding (Österreich) eröffnete Rosenbauer ein zweites Werk.

Brand im Golfclub

Abgeschiedene Lage, anfangs wenig Personal und kaum Löschwasser – die Bedingungen beim Brand eines Golfclubs in Ratingen (NW) waren wirklich miserabel. Ein Wirtschaftsgebäude brannte bis auf die Grundmauern ab. Warum der Einsatz trotzdem als Erfolg bezeichnet werden kann.

Marine-Drillinge

Vier Drehleitern stehen bei Feuerwehren der Bundeswehr in Deutschland – drei davon bei der Deutschen Marine. Warum ausgerechnet die Seefahrer eine Leiter brauchen und weshalb die Feuerwehr im Marinestützpunkt Wilhelmshaven (NI) gleich zwei Gelenkdrehleitern hat, haben wir uns erklären lassen.

Drehleiter als Modell

Die DLAK 23/12 der Marinefeuerwehr Wilhelmshaven ist als H0-Modell im Feuerwehr-Magazin-Shop erhältlich. Hier bestellen!

Modell 1:87 (H0): DLAK 23/12 Magirus

Modell 1:87 (H0): DLAK 23/12 Magirus

Geballte Power

In der Ausgabe 9/2014 stellen wir die FF Erding vor. Als Bonusmaterial präsentieren wir zusätzliche Bilder in einer Galerie sowie das Alarmierungskonzept der FF Altenerding.

Alarmierungskonzept der Feuerwehr Altenerding

Zusammen mit der Integrierten Leitstelle Erding wurde ein spezielles Alarmierungssystem entwickelt. Hierbei sind sämtliche Fahrzeuge der Feuerwehr Altenerding mit einer eigenen Schleife versorgt. Je nach Stichwort werden unterschiedlich viele Fahrzeuge und somit auch Schleifen alarmiert.

Die Besonderheit hierbei ist, dass die Fahrzeugbesatzungen im 3-Stunden-Rhythmus wechseln. Die Mannschaft ist aufgeteilt, so dass die eine Hälfte beispielsweise von 12 bis 15 Uhr für das HLF und den RW eingeteilt ist und die andere Hälfte im Fall eines Einsatzes das LF und den TGM besetzt. So werden nicht sämtliche Aktive alarmiert, wenn zum Beispiel ausschließlich der Rüstzug gebraucht wird. „Im Laufe eines Jahres sind die Alarmierungen ausgeglichen, so dass jeder Aktive etwa gleich viele Einsätze fährt“, erklärt Manfred Schreiber, Leiter der Einsatzzentrale.
Die Feuerwehr Altenerding verfügt über insgesamt zehn Funkmelde-Schleifen. Sie gliedern sich in einen Zug, zwei Gruppen, eine Kleinalarm- und eine Führungskräfteschleife. Zudem gibt es eine Alarmierung für die Kommandanten, den Hausalarm sowie zwei für die First Responder.

Wenn ein HLF oder ein Truppfahrzeug alarmiert wird, löst eine – beziehungsweise tagsüber beide – Gruppenschleifen aus. Dabei werden ausschließlich Atemschutzgeräteträger und Führungskräfte alarmiert. Werden mehr als zwei Fahrzeuge alarmiert, löst automatisch die Zugschleife aus, die jeder Aktive auf seinem Funkmeldeempfänger hat.
Die First Responder werden tagsüber ebenfalls mit beiden Schleifen alarmiert. Von 18 Uhr bis 6 Uhr aber nur mit einer.

Die Schleifen wechseln alle drei Stunden, da ein 24-Stunden- beziehungsweise Wochenrhythmus nicht praktikabel wäre. Für kleinere Einsätze steht in der Stadt Erding tagsüber eine Besatzung für das Kleinalarmfahrzeug (KLAF) durch die hauptamtlichen Gerätewarte bereit. Außerhalb der Dienstzeiten der Hauptamtlichen wird mit der Kleinalarmschleife ein begrenzter Personenkreis alarmiert. Der Vorteil dieses Schleifenkonzeptes besteht darin, bedarfsgerecht die Anzahl an Kräften zu alarmieren, die auch tatsächlich benötigt werden. So werden nicht nur die Kollegen belastet, die in unmittelbarer Nähe der Wache wohnen, sondern auch die etwas weiter entfernt Wohnenden mit eingebunden.

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