Mittwoch, 1. Oktober 2014

Aktuelle Feuerwehr-Magazin-Ausgabe 5/2011

Ab dem 29. April 2011 überall im Handel, Ausgabe 5/2011.

Feuerwehr-Magazin 5/2011

 

Abflug im Allgäu

Aus einem ehemaligen Militärflugplatz entstand in Memmingen (BY) vor wenigen Jahren der Verkehrsflughafen „Allgäu Airport“. Die Flughafenfeuerwehr ist nicht nur für die Sicherung des Flugbetriebs von Urlaubsjets und Billigfliegern verantwortlich. Sie räumt die Piste bei Schneefall, betankt die Maschinen – und muss trotzdem im Ernstfall innerhalb von drei Minuten jeden Punkt des Geländes erreichen können.

Aus einem ehemaligen Militärflugplatz entstand der Verkehrsflughafen „Allgäu Airport“. Foto: Klöpper

Brand auf der „Lisco Gloria“

Der Brand auf der Fähre „Lisco Gloria“ im Oktober 2010 vor Fehmarn war der größte Unfall in deutschen Küstengewässern seit zehn Jahren. Vorbildliche Erstmaßnahmen und glückliche Umstände sorgten dafür, dass es wenige Verletzte und keine Todesopfer gab. Doch es hätte auch ganz anders kommen können.

Im Oktober 2010 ging die „Lisco Gloria“ vor Fehmarn in Flammen auf. Foto: DGzRS

Doppeltes Flottchen

Zwei baugleiche MAN TGM 13.290 bilden die Basis für die neuen Erstangriffsfahrzeuge der FF Lemwerder (NI). Mit der Beschaffung setzt die Wehr auch ein neues Konzept gegen den Personalmangel am Tag um. Und noch eine Besonderheit: Aufbauhersteller ist die Firma Walser aus Österreich.

Das doppelte Flottchen: Zwei baugleiche MAN TGM 13.290. Foto: Preuschoff

„Inshallah – Wenn Gott will“

In den Vereinigten Arabischen Emiraten versucht derzeit eine einheimische Firma mit deutschem Know-how und deutschen Kräften ein flächendeckendes Brandschutz-System zu installieren. Kein leichtes Unterfangen, wie Holger Bauer vor Ort festgestellt hat. „Inshallah – wenn Gott will“ ist bei den deutschen Kameraden zum geflügelten Wort geworden.

In den Emiraten sind die Feuerwehrfahrzeuge grundsätzlich gelb. Foto: Bauer

Gesucht: Das „Einsatzfoto des Jahres“

Gemeinsam mit den Firmen Gore und Haix möchten wir unseren Lesern die Möglichkeit geben, ihre besten Fotos einem breiten Publikum vorzustellen. Wir suchen das „Einsatzfoto des Jahres 2011“. Auf die Gewinner warten 2 500 Euro. Einsendeschluss ist der 9. Mai 2011!

Die Redaktion des Feuerwehr-Magazins sucht das Einsatzfoto des Jahres 2011. Foto: Feuerwehr-Magazin

Die mit dem Wolf fahren

Pick-ups bei Feuerwehren sind selten. Einen VW Amarok in Feuerwehr-Ausführung gibt es bisher sogar nur einen: bei der FF Eschershausen (NI). In erster Linie nutzt die Jugendfeuerwehr das mit Spendengeldern finanzierte Mehrzweckfahrzeug. Zweiter Einsatzbereich: die Rettung verletzter Kletterer am Mittelgebirge Ith.

Die Feuerwehr Eschershausen (Kreis Holzminden) besitzt das erste Feuerwehrfahrzeug auf VW Amarok. Foto: Hegemann

Bundeskartellamt ermittelt weiter

Im Februar verhängte das Bundeskartellamt Millionenstrafen gegen die Aufbauhersteller Schlingmann, Ziegler und Rosenbauer. Den Firmen konnten illegale Preis- und Quotenabsprachen nachgewiesen werden. Wir sprachen mit Andreas Mundt, dem Präsidenten des Bundeskartellamtes über das Verfahren.

Risiko fürs Trinkwasser

Nach Einsätzen der Feuerwehr ist häufig das Trinkwasser verschmutzt. Die Bandbreite reicht von einfacher Braunfärbung über Rohrbrüche bis zum Eindringen von Schaummittel. Kommt es in der Folge zu Erkrankungen, muss sich die Feuerwehr plötzlich für eine Straftat verantworten. Wir berichten über ein bislang stark unterschätztes Risiko und zeigen, welche Gegenmaßnahmen möglich sind.

Da vergeht einem der Appetit: verschmutztes Trinkwasser nach einem Feuerwehreinsatz. Foto: Patzelt

Stabile Kleiderbügel

Spätestens nach zehn Jahren müssen Feuerwehrsicherheitsgurte ausgesondert werden. Doch die Einzelteile lassen sich noch weiterverwenden. Beispielsweise als äußerst stabile Kleiderbügel. Wir sagen, wie es geht.

Großer Vorteil der Bügel aus ausrangierten Feuerwehr-Sicherheitsgurt-Teilen: Sie sind äußerst stabil. Foto: Röhling

Serie Kleine Übung: Mobiler Angriff

Nur wenige wasserführende Fahrzeuge sind mit einer Pump and Roll-Einrichtung ausgestattet. Gerade bei Flächenbränden können aber auch andere Fahrzeuge mit einer bestimmten Taktik einen mobilen Angriff wagen.

Eine Standardsituation im Sommer: Flächenbrand auf einem Acker. Foto: Timo Jann

Sicher üben

Zur Sicherheit bei praktischen Übungen der Jugendfeuerwehren gibt es viele alltägliche Fragen: Ist der Wasserdruck am Strahlrohr für Jugendliche zu hoch? Dürfen Jugendfeuerwehrleute Leitern steigen? Wir beantworten gemeinsam mit Experten sieben Fragen und geben Tipps für die Ausbildung.

Wenn Jugendfeuerwehren mit Wasser üben, sollten Ältere jederzeit eingreifen können. Zudem wird empfohlen, ein Druckbegrenzungsventil zu verwenden. Foto: Holger Bauer

Leserumfrage: Ihre Meinung zählt

Vor vier Jahren wollten wir letztmals wissen, was den Lesern am Feuerwehr-Magazin gefällt und was nicht. Jetzt ist es wieder soweit. Bitte nehmen Sie sich einige Minuten Zeit und beantworten Sie ab dem 2. Mai unsere Fragen online auf www.feuerwehrmagazin.de/leserumfrage. Unter allen Teilnehmern verlosen wir attraktive Preise. Der Hauptgewinn: eine Motorsäge von Stihl.

 Sie sagen uns Ihre Meinung und sind mit ein bisschen Glück Besitzer dieser Motorsäge von Stihl. Foto: Stihl

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